Aprikosen-Clafoutis

4.9 von 8

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Vorbereitung: 10 Minuten
Zubereitung: 40 Minuten
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Wenn es ein Dessert gibt, das ich als Französin jeden Sommer zubereite, dann ist es der Aprikosen-Clafoutis. Ich bin nicht nur ein großer Fan von Aprikosen, sondern auch von Clafoutis, weil es das Dessert ist, das man in letzter Minute zubereiten kann: Die Zubereitung dauert nur 5 Minuten

Eine im Ofen gebackene Aprikosen-Tarte, garniert mit Mandelblättchen, serviert auf einer runden Platte, daneben frische Aprikosen und ein Zweig Grün, vor einem weißen Hintergrund.

Außerdem ist Clafoutis ein eher leichtes Dessert: keine Butter (außer zum Einfetten der Form), nur wenig Mehl, dazu Eier, ein bisschen Zucker, Milch und/oder Sahne – das war’s! Man kann dann jede Art von Aroma hinzufügen – klassischerweise Vanilleextrakt oder Zitronenschale. Zu Aprikosen passt meiner Meinung nach Orangenblütenwasser besonders gut. Probier es unbedingt mal aus!

Und weil ich Mandeln und Aprikosen zusammen liebe – du kennst ja meinen Mandel-Aprikosen-Kuchen und meine Aprikosen-Tarte mit Mandelcreme –, streue ich gerne noch Mandelblättchen darüber.

Rezeptkarte

4.9 von 8

Aprikosen-Clafoutis

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Clafoutis ist eines meiner Lieblings-Sommerdesserts! Und die Variante mit Aprikosen mag ich besonders: Ich liebe den Kontrast zwischen der Säure der Früchte und der Cremigkeit des Clafoutis, dazu ein paar Mandelblättchen für den Biss.
Eine gebackene Aprikosentarte mit Mandelsplittern steht auf einem Kuchengitter, umgeben von frischen Aprikosen, einem Messer und zerbrochenen Eierschalen.
Portionen 6
Calories 340 kcal
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Kochutensilien

  • 1 runde Backform aus Glas oder Keramik (22 cm Durchmesser)

Zutaten
  

Für das Clafoutis

  • 400 g Aprikosen frisch, entkernt und halbiert
  • 3 Eier
  • 100 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 150 ml Milch
  • 150 ml Sahne oder Milch für eine leichtere Version
  • 30 g Mandelblättchen
  • 1 TL Zitronenschale nach Belieben: Vanilleextrakt, Rum oder Orangenblütenwasser

Zum Einfetten der Form

  • 15 g Butter
  • 30 g brauner Zucker

Anleitungen
 

  • Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Die Tarteform großzügig mit Butter einfetten und den braunen Zucker auf dem Boden verteilen; er karamellisiert beim Backen.
    Eine weiße, runde Auflaufform, deren Innenseite mit einer dünnen, gleichmäßigen Schicht aus Mehl und Butter bestrichen ist, auf einem weißen Tischtuch.
  • Die Aprikosen mit der Schnittfläche nach oben in die Form legen.
    Eine runde Auflaufform, gefüllt mit halbierten Aprikosen, die auf einem Boden angeordnet sind, daneben liegen Eier und ganze Aprikosen auf einer weißen Unterlage.
  • Mehl und Zucker in einer Rührschüssel vermischen. In der Mitte eine Mulde formen und die Eier hineinschlagen. Mit dem Schneebesen von innen nach außen verrühren, um das Mehl nach und nach unterzuheben.
    Eine Glasschüssel mit Mehl und einem aufgeschlagenen Ei in der Mitte, umgeben von frischen Aprikosen und einem Messbecher Milch auf einer weißen Fläche.
  • Gieße gleichzeitig unter ständigem Rühren die Sahne und anschließend die Milch hinzu. Zum Schluss füge das Aroma deiner Wahl hinzu. Der Teig sollte recht flüssig sein, ähnlich wie Crêpeteig.
    Eine Glasschüssel mit Teig und ein Metallschneebesen auf einer weißen Fläche; im Hintergrund sind mehrere Aprikosen und ein Tuch zu sehen.
  • Die Masse vorsichtig über die Aprikosen gießen und mit Mandelblättchen bestreuen.
    Eine runde Auflaufform, gefüllt mit einer cremigen Masse und garniert mit halbierten Aprikosen und Mandelblättchen, steht auf einer weißen Fläche, um die herum Mandelblättchen und Eierschalen verstreut liegen.
  • 40 bis 45 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun werden. Lauwarm servieren, entweder direkt in der Form oder in Stücken, vielleicht sogar mit einer Kugel Vanilleeis.
    Eine im Ofen gebackene Aprikosen-Tarte, garniert mit Mandelblättchen, serviert auf einer runden Platte, daneben frische Aprikosen und ein Zweig Grün, vor einem weißen Hintergrund.

Nährwerte

Calories: 340kcal | Carbohydrates: 41g | Protein: 8g | Fat: 17g | Saturated Fat: 8g | Polyunsaturated Fat: 2g | Monounsaturated Fat: 6g | Trans Fat: 0.1g | Cholesterol: 119mg | Sodium: 65mg | Potassium: 323mg | Fiber: 2g | Sugar: 26g | Vitamin A: 1877IU | Vitamin C: 7mg | Calcium: 87mg | Iron: 2mg
Schon ausprobiert?Tagge @la.cuisine.de.geraldine auf Instagram und sag mir wie es war!

Was ist ein Clafoutis überhaupt?

Ein Clafoutis ist eines der bekanntesten französischen Desserts (und eines meiner Lieblingsdesserts!). Das Originalrezept ist der Kirsch-Clafoutis, eine Spezialität aus dem Limousin: Man nimmt frische Sauerkirschen und übergießt sie mit einem flüssigen Teig, der an einen Crêpe-Teig erinnert. Beim Backen bekommt er eine Konsistenz zwischen Flan und Pfannkuchen.

In Frankreich machen wir Clafoutis inzwischen aber mit allem! Natürlich mit Obst wie hier Aprikosen, aber auch Himbeeren, Erdbeeren oder Pflaumen – und sogar herzhaft! Wenn du es ausprobieren möchtest, findest du hier meinen Zucchini-Clafoutis mit Ziegenkäse und Basilikum. Die Variante mit Aprikosen bleibt aber meine liebste Sommerversion.

Meine Tipps für einen gelungenen Aprikosen-Clafoutis

Ein guter Clafoutis soll also cremig sein, aber gerade fest genug für schöne Stücke. Da Aprikosen viel Wasser abgeben, helfen dir ein paar Dinge dabei:

  • Reife Aprikosen, aber nicht zu reif. Am besten wählt man Aprikosen, die noch etwas fest sind, da sie weniger Saft abgeben.
  • Die richtige Form. Die Form sollte weder zu groß noch zu klein sein – die Teigschicht etwa 2 cm dick.
  • Die Aprikosen mit der Schnittfläche nach oben. Legst du die gewölbte Seite nach unten, so bleibt der Saft in der Frucht statt im Teig und der Clafoutis wird fester.

Woran erkenne ich, ob mein Aprikosen-Clafoutis gar ist?

Normalerweise braucht dein Clafoutis 40 bis 45 Minuten Backzeit bei 180 °C, aber schau ab der 35. Minute nach, da jeder Ofen anders heizt.

Um zu prüfen, ob er gar ist, schau dir zunächst die Farbe an: Der Clafoutis sollte nicht zu dunkel sein, sondern nur an den Rändern gebräunt, in der Mitte muss er noch hell bleiben. Wenn du ihn aus dem Ofen nimmst, schüttle die Form leicht: Er sollte in der Mitte noch ganz leicht wackeln. Lass ihn bei Zimmertemperatur abkühlen, er wird beim Abkühlen fester.

Warum ist mein Aprikosen-Clafoutis zu flüssig?

Die Aprikose ist eine saftige Frucht – genau das liebe ich am Aprikosen-Clafoutis! Das birgt aber auch ein Risiko, denn es kann passieren, dass der Clafoutis zu flüssig wird. Falls dir das passiert, ist hier die Lösung:

  • Vor dem Backen: Tupfe die Aprikosen, falls sie sehr saftig sind, mit Küchenpapier trocken, bevor du sie in die Form gibst.
  • Nach dem Backen: Wenn die Mitte nach Ende der Backzeit noch zu stark wackelt, schiebe den Kuchen für weitere 5 bis 10 Minuten zurück in den Ofen und behalte ihn dabei im Auge. Decke ihn eventuell mit einem Stück Alufolie ab, falls die Ränder zu braun werden.

Wie bewahrt man den Aprikosen-Clafoutis auf?

Am besten schmeckt der Clafoutis kühl oder lauwarm, er hält sich aber etwa drei Tage im Kühlschrank. Sobald er vollständig abgekühlt ist, decke ich ihn mit Frischhaltefolie ab und stelle ihn in den Kühlschrank.

Nimm ihn dann 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Außer an Sommertagen, an denen es richtig heiß ist, esse ich ihn direkt aus dem Kühlschrank – die Kühle verleiht ihm eine schöne feste Konsistenz und die saftigen Aprikosen sind herrlich erfrischend!

FAQ

Kann man den Aprikosen-Clafoutis im Voraus zubereiten?

Ja! Das ist sogar sehr praktisch, wenn du Gäste bekommst. Du kannst den Kuchen am Vortag backen und im Kühlschrank aufbewahren: So hast du am Tag X eine Sache weniger zu erledigen, und da er frisch serviert noch besser schmeckt, gewinnst du in jeder Hinsicht. Vermeide es nur, die rohe Masse schon Stunden im Voraus anzurühren – gib sie direkt über die Aprikosen und schiebe das Ganze sofort in den Ofen.

Kann man die Aprikosen durch andere Früchte ersetzen?

Ja klar!! Du kannst die Aprikosen durch Kirschen (die Originalversion), Pflaumen, Mirabellen, in Spalten geschnittene Pfirsiche oder eine Obstmischung ersetzen.

Kann man einen Clafoutis mit Aprikosen aus der Dose backen?

Ja, wenn sie gerade keine Saison haben. Lass‘ die Aprikosen aus der Dose gut abtropfen und tupfe sie mit Küchenpapier trocken, sonst könnte der Sirup den Clafoutis durchweichen. Da sie süßer sind und schneller zergehen als frische Aprikosen, kannst du die Zuckermenge etwas reduzieren.

Wozu passt ein Aprikosen-Clafoutis?

Clafoutis wird normalerweise lauwarm oder kalt serviert. Er schmeckt schon ganz für sich allein! Du kannst aber auch eine Kugel Vanilleeis und ein paar in Honig und Thymian gebratene Aprikosen dazu reichen, falls du noch etwas Obst übrig hast!

Muss der Teig ruhen?

Das ist bei diesem Clafoutis zwar nicht zwingend erforderlich, aber du kannst den Teig 15–20 Minuten ruhen lassen, damit das Mehl die Flüssigkeit besser aufnehmen kann und der Teig eine glattere Konsistenz erhält. Wenn du es eilig hast, schiebe ihn direkt in den Ofen – bei uns in Frankreich ist Clafoutis ein Dessert ohne großes Tamtam, das funktioniert genauso.

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