Basilikum-Pesto selber machen
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Wenn es ein Rezept gibt, das ich mittlerweile ausschließlich selbst zubereite, dann ist es Basilikum-Pesto. Es handelt sich um die klassische Variante, das „Pesto alla genovese“, das seinen Ursprung in Genua in Ligurien hat: Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl. Mit der Küchenmaschine dauert es nur fünf Minuten und das Ergebnis hat absolut nichts mehr mit den Fertigprodukten aus dem Handel zu tun.
Dieses hausgemachte Basilikum-Pesto bereite ich oft in großen Mengen zu, da es sich gut eine Woche lang hält. Ich serviere ich es zu Nudeln, Salaten oder verarbeite es sogar in Sandwiches. Du wirst sehen, dieses Rezept ist ganz einfach – man braucht lediglich die wenigen Zutaten und eine Küchenmaschine!
Rezept für Basilikum-Pesto
Basilikum-Pesto selber machen
Küchengeräte
- 1 Küchenmaschine oder 1 Stabmixer
Zutaten
- 75 g Basilikum nur die Blätter, frisch
- 50 g Pinienkerne
- 50 g Parmesan
- 1 Knoblauchzehe
- 80 ml natives Olivenöl extra
- 15 ml Zitronensaft
- Salz
Anleitung
- Zupfe die Basilikumblätter von den Stielen.
- Röste die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten unter ständigem Rühren, bis sie goldbraun sind. Nimm sie sofort aus der Pfanne und lasse sie abkühlen.
- Gib das Basilikum, den Parmesan, die Pinienkerne, die Knoblauchzehen, den Zitronensaft und eine Prise Salz in die Schüssel deiner Küchenmaschine oder in eine andere große Schüssel.
- Mixe die Zutaten mehrmals kurz, bis sie zerkleinert sind.
- Bei laufender Küchenmaschine oder Stabmixer das Olivenöl in einem gleichmäßigen Strahl hinzufügen, bis ein homogenes Pesto entsteht.
- Probieren das Pesto und schmecke es ab, bevor du es umfüllst.
Notizen
Nährwerte
Die Zutaten für dein selbstgemachtes Pesto
Du brauchst nur 5 Zutaten, um ein Pesto wie in Italien zuzubereiten, daher macht sich die Qualität jeder einzelnen Zutat sofort im Glas bemerkbar. Hier sind meine Tipps, wie du die richtigen Zutaten auswählst:
- Basilikum: Das ist die wichtigste Zutat. Nimm schöne, kräftig grüne Blätter ohne schwarze Flecken und verwende nur die Blätter, nicht die Stiele – dadurch würde das Pesto bitter.
- Pinienkerne: Sie verleihen dem Pesto seine cremige Konsistenz und das nussige Aroma. Röste sie ohne Fett – wie das geht, erkläre ich dir weiter unten.
- Parmesan: Er sorgt für die salzige und cremige Note. Manchmal ersetze ich ihn durch Pecorino Romano, der etwas kräftiger im Geschmack ist.
- Knoblauch: Wenn du ein mildes Pesto möchtest, nimm frischen Knoblauch. Ich persönlich nehme nur eine Zehe (oder gar keine, wenn ich an manchen Tagen keinen Knoblauch essen möchte), aber du kannst auch mehr nehmen, wenn du es gerne magst.
- Olivenöl: Hier lohnt es sich, ein gutes Olivenöl zu verwenden, da es dem Pesto seinen Geschmack verleiht.
- Zitronensaft: Ich empfehle dir frischen Zitronensaft, niemals aus der Flasche. So vermeidest du Oxidation und dein Pesto bleibt schön grün.
- Salz und Pfeffer
So macht man selbstgemachtes Pesto (Schritt für Schritt)
Ich weiß, die klassische Variante ist mit Mörser und Stößel. Aber ich finde, dass das Ergebnis mit der Küchenmaschine genauso gut wird und vor allem dauert es nur 5 Minuten:
- Zupfe die Basilikumblätter von den Stielen und lege dir nur die Blätter bereit.
- (Optional) Röste die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze zwei bis drei Minuten lang unter ständigem Rühren. Vorsicht, sie verbrennen schnell, bleib also in der Nähe der Herdplatte.
- Gib das Basilikum, den Parmesan, die abgekühlten Pinienkerne, den Knoblauch, den Zitronensaft und eine Prise Salz in die Schüssel der Küchenmaschine.
- Mixe in kurzen Intervallen mehrmals, bis alles zerkleinert ist.
- Anschließend das Olivenöl bei laufendem Mixer in einem dünnen Strahl hinzufügen, bis ein homogenes Pesto entsteht.
- Probiere und schmecke es ab, bevor du es in ein sauberes Glas umfüllst.
Muss man für ein Pesto die Pinienkerne rösten?
Technisch gesehen nein, du kannst die Pinienkerne so wie sie sind in die Küchenmaschine geben. Aber ich empfehle es dir, denn durch das Rösten werden die ätherischen Öle freigesetzt und sie erhalten ein ausgeprägteres und nussiges Aroma.
Das Einzige, worauf du achten musst ist, sie vor dem Pürieren abkühlen zu lassen, sonst könnte das Basilikum beim Kontakt leicht garen und dein Pesto verliert an Farbe.
Wie bewahrt man selbstgemachtes Pesto richtig auf?
Das Tolle an selbstgemachtem Pesto ist, dass es sich super gut aufbewahren lässt. So kannst du es aufbewahren:
- Im Kühlschrank eine Woche. Gib eine dünne Schicht Olivenöl auf die Oberfläche in einem Glas und verschließe es anschließend mit einem Deckel. Das Öl schützt das Pesto vor Luft und verhindert, dass es oxidiert und dadurch an Farbe verliert.
- Im Gefrierschrank drei Monate. Friere es portionsweise in einem Eiswürfelbehälter ein und gib die Würfel anschließend in einen Gefrierbeutel. So nimmst du später immer nur so viel heraus, wie du brauchst und ein Würfel schmilzt in wenigen Minuten in einer Pfanne mit etwas Nudelkochwasser.
Mein Tipp: Nimm ein kleines Glas, das nicht zu groß ist – es ist besser, wenn es gut gefüllt ist, als ein großes Glas, das halb leer ist, denn je weniger Luft drin ist, desto weniger Oxidation tritt auf.
Wie serviert man selbstgemachtes Pesto?
Bei mir ist dieses hausgemachte Basilikum-Pesto immer schnell weg – und das nicht nur auf Nudeln, denn man kann es zu allem servieren.
- Zu frischer Pasta, Penne oder Linguine, al dente gekocht, mit einem Löffel Kochwasser, um die Sauce zu verdünnen.
- In einem Tomaten-Burrata-Salat, als kleine Tupfer auf den Tomaten.
- In einem gegrillten Burrata-Sandwich, wobei das Pesto vor dem Grillen auf das Brot gestrichen wird.
- Als Topping für eine warme oder kalte Suppe, wie zum Beispiel mein Gazpacho aus Wassermelone, Tomaten und Pesto
- In einer Salatsauce, verdünnt mit etwas Essig und Wasser.
- Zu gebratenem Gemüse oder einer einfachen Scheibe Toast.
Häufig gestellte Fragen zum selbstgemachten Pesto
Ja, du kannst es ganz oder teilweise durch Petersilie, Koriander oder sogar Rucola ersetzen. Wenn du mal etwas anderes ausprobieren möchtest, findest du auf meinem Blog auch ein Estragon-Pesto und ein Grünkohl-Pesto.
Lass den Parmesan einfach weg und ersetze ihn durch etwas Malzhefe.
Ja, und genau das mache ich, wenn ich eine große Menge davon zubereite. Friere dein Pesto 2 bis 4 Stunden lang in einem Eiswürfelbehälter ein und fülle die Würfel anschließend in einen Gefrierbeutel um. So sind sie drei Monate lang haltbar.
Etwa eine Woche in einem verschlossenen Gefäß, mit einer Schicht Olivenöl obendrauf.
Es stimmt, dass Pinienkerne manchmal ziemlich teuer sind. Du kannst sie durch Mandeln, Cashewnüsse oder sogar Pistazien ersetzen. Auf meinem Blog findest du mein Rezept für hausgemachtes Mandel-Pesto und mein Pistazien-Pesto. Die gut geeigneten Cashewnüsse ergeben ein sehr mildes Pesto.
Weitere Rezepte für Pesto und Gerichte mit Pesto
Meine anderen Pestos, vom Klassischsten bis zum Überraschendsten:
Und die Rezepte, in denen ich es verwende:
- Tomaten-Burrata-Salat
- Nudeln mit grünem Spargel und Pesto
- Nudelsalat mit getrockneten Tomaten, Artischocken und Pesto
- Rigatoni mit Erbsenpesto
- Toast mit Burrata
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