Cracker mit Kräutern selber machen
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Das ist mein kleiner Trick, wenn ich nur fünf Minuten Zeit habe und Besuch bekomme: hausgemachte Cracker mit Kräutern. Genau das Extra zum Dippen, das sofort gut ankommt. Und obendrein ist es viel günstiger, als sie fertig zu kaufen!
Für den Teig brauchst du nur drei Zutaten: Mehl, Wasser und etwas Olivenöl. Dann kannst du, so wie ich, Thymian und Rosmarin und eine Prise Fleur de Sel für den Geschmack hinzufügen.
Du wirst sehen, in diesem Artikel zeige ich dir, wie du perfekte Cracker backst, die dünn und trocken sind und mehrere Tage lang knusprig bleiben. Ideal zum Aperitif oder zu einer Käseplatte.
Rezeptkarte
Cracker mit Kräutern selbstgemacht
Zutaten
- 240 g Weizenmehl
- 60 g Hafer-, Dinkel- oder Buchweizenmehl ganz nach deinem Geschmack
- 4 g Salz
- 1 EL Thymian frisch, gehackt
- 1 EL Rosmarin frisch, gehackt
- 90 ml Wasser kalt
- 1 EL Olivenöl
Zum Abschluss
- Olivenöl
- Fleur de sel
Anleitungen
- Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
- Mehl, Salz, Thymian und Rosmarin in einer Rührschüssel vermischen.
- Kaltes Wasser und Olivenöl hinzufügen und vermengen, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Etwas Wasser hinzufügen, falls der Teig zu trocken ist.
- Den Teig zu einer Kugel formen, ohne ihn zu stark zu kneten, und dann 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit er sich leichter ausrollen lässt.
- Den Teig auf einem bemehlten Backpapier dünn ausrollen. Bei Bedarf ein zweites Blatt Backpapier darüberlegen, um das Ausrollen zu erleichtern.
- Den Teig auf ein Backblech geben und die Cracker mit einem gezackten Pizzaschneider ausschneiden. Etwas Fleur de Sel darüber streuen.
- Je nach Dicke 15 bis 20 Minuten backen, dabei gut im Auge behalten, da sie schnell durchgebacken sind. Herausnehmen, sobald die Cracker schön goldbraun sind.

- Die Cracker im noch warmen Zustand mit Olivenöl bestreichen (optional), damit sie mehr Geschmack und einen schönen Glanz bekommen.
Notizen
Nährwerte
Warum sind deine selbstgemachten Cracker nicht knusprig?
Das ist das häufigste Problem bei diesen Crackern: sie sind weich geworden und werden nicht richtig knusprig. Ich erkläre dir, warum das so ist, und wenn es dir passiert, wie du sie beim nächsten Mal richtig knusprig hinbekommst:
- Du hast den Teig nicht dünn genug ausgerollt: Das ist oft das Problem! Der Teig muss wirklich sehr dünn ausgerollt werden. Wenn er sich nur schwer ausrollen lässt, lege ihn zwischen zwei Blättern Backpapier und drücke ihn mit dem Nudelholz gut an. Wenn der Teig schrumpft, lass ihn 20 Minuten im Kühlschrank ruhen und versuche es dann erneut.
- Du hast sie nicht auf einem Gitterrost abkühlen lassen: Wenn du die Cracker nach dem Backen auf dem heißen Blech liegen lässt, bleibt der Dampf darunter eingeschlossen und macht sie weich. Das Gleiche passiert, wenn du sie sofort stapelst.
- Du hast nicht lange genug gewartet, bevor du sie weggeräumt hast: Warte wirklich, bis sie vollständig abgekühlt sind, bevor du sie in eine Dose legst.
Was tun, um sie zu retten? Wenn deine Cracker nach dem Kühlen, trotzdem weich sind, lege deine Cracker wieder auf ein Backblech, schalte den Backofen auf 150 °C Umluft. Lass sie 4 bis 6 Minuten trocknen backen. Die restliche Feuchtigkeit verdunstet und sie werden wieder knusprig.
Was kommt in deine selbstgemachten Cracker?
Sobald du das Grundrezept kennst, kannst du den Geschmack variieren, je nachdem, was du im Schrank hast oder welche Aufstriche du dazu servierst. Hier sind ein paar Ideen:
- Frische Kräuter: Oregano, Bohnenkraut, Schnittlauch, Basilikum, Petersilie.
- Getrocknete Kräuter: Kräuter der Provence, getrockneter Oregano. Verwende etwas weniger davon als von frischen Kräutern, da der Geschmack intensiver ist.
- Samen: Sesam, Mohn, Leinsamen, Kürbiskerne. Sie rösten beim Backen und verleihen den Crackern einen guten Geschmack. Wenn du viel davon verwendest, gib eventuell noch etwas Wasser zum Teig.
- Gewürze: eine Prise geräucherter Paprika, Kreuzkümmel oder zerkleinerte rosa Pfefferkörner.
- Käse: Parmesan direkt in den Teig geben (dann etwas Wasser hinzufügen) oder einfach kurz vor dem Backen geriebenen Käse auf die Cracker streuen.
Wozu servierst du deine selbstgemachten Cracker?
Ehrlich gesagt kannst du sie zu fast allem servieren! Am liebsten reiche ich sie zum Aperitif – zum Dippen in einen Aufstrich wie, wie meiner schwarzen Tapenade oder meiner hausgemachten grünen Tapenade. Sie passen auch sehr gut zu Lachs-Rillettes oder meinen Sardinen-Rillettes. Und kürzlich habe ich sie zu meiner Artischocken-Dip serviert.
Ansonsten serviere ich sie manchmal einfach zu einer Käse- oder Wurstplatte. Du kannst sie auch neben einen Salat legen oder über eine Suppe bröseln, um Croutons zu ersetzen.
Und wenn du solche herzhaften Snacks magst, schau dir mal meine Kräuter-Parmesan-Plätzchen an – ganz im selben Aperitif-Stil. Wer es südfranzösisch mag, findet in meiner Socca aus Nizza eine weitere einfache Knabberei auf Kirchererbsenmehl.
So bewahrst du deine selbstgemachten Cracker richtig auf
Sobald sie vollständig abgekühlt sind (ich betone: vollständig, sonst werden sie in der Dose weich), bewahre sie in einer luftdichten Dose auf, geschützt vor Feuchtigkeit.
Bewahre sie nicht im Kühlschrank auf, da die feuchte Luft sie weich macht. Und falls sie nach ein paar Tagen trotzdem etwas an Knusprigkeit verloren haben, habe ich dir oben einen Tipp gegeben: Backe sie nochmals für 4–6 Minuten bei 150 °C wieder im Ofen.
FAQ – Cracker mit Kräutern selbstgemacht
Eine Woche in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur und vor Feuchtigkeit geschützt. Sollten sie weich werden, werden sie nach 4 Minuten im Backofen bei 150 °C wieder knusprig.
Es ist besser, den rohen Teig als Kugel mit Frischhaltefolie umwickelt bis zu 3 Monate lang einzufrieren. Wenn du sie gebacken einfrierst, werden sie beim Auftauen weich.
Ich empfehle Weizenmehl (550 oder 650). Für diese dünnen Cracker verwende ich jedoch nie 100 % Weizenmehl: Weizenmehl ist glutenreich, wodurch der Teig etwas elastisch wird. Wenn man 30 % durch Buchweizen-, Dinkel- oder Haferflockenmehl (wie im Rezept) ersetzt, die weniger Gluten enthalten, wird der Teig mürber und der Cracker bricht beim Reinbeißen.
Ja, mit einer glutenfreien Mehlmischung. Der Teig wird bröckeliger sein, also rolle ihn vorsichtig aus und gehe beim Umfüllen behutsam damit um.
Ja. Durch die 30 Minuten im Kühlschrank lockert sich das Gluten auf: Der Teig lässt sich dünner ausrollen, ohne sich zusammenzuziehen, und je dünner er ist, desto knuspriger wird er.

Habe ich jetzt schon zweimal gemacht. 👍
Super, Wolfhard, vielen Dank. Bon appétit, Géraldine
Danke für das Rezept. Welches Weizenmehl verwendest du?
L.G. Anke
Danke, Anke, für Deinen Kommentar. Ich habe Weizenmehl 405 verwendet, weil noch eine weitere andere Mehlsorte dazukommt. Viel Spaß beim Ausprobieren. Berichte mir gerne von Deiner Erfahrung damit. Géraldine
Das probiere ich am Wochenende.
Danke, Kerstin. Viel Spaß beim Ausprobieren. Berichte mir gerne von Deinen Erfahrungen damit. Bon appétit, Géraldine
Diese knusprigen Cracker sind wirklich der Hit. Danke, waren einfach zu machen und kamen super an. Danke
Perfekt, Hilde, danke Dir. Géraldine