Cracker mit Kräutern selber machen

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Vorbereitung: 10 Minuten
Zubereitung: 15 Minuten
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Das ist mein kleiner Trick, wenn ich nur fünf Minuten Zeit habe und Besuch bekomme: hausgemachte Cracker mit Kräutern. Genau das Extra zum Dippen, das sofort gut ankommt. Und obendrein ist es viel günstiger, als sie fertig zu kaufen!

Für den Teig brauchst du nur drei Zutaten: Mehl, Wasser und etwas Olivenöl. Dann kannst du, so wie ich, Thymian und Rosmarin und eine Prise Fleur de Sel für den Geschmack hinzufügen.

Du wirst sehen, in diesem Artikel zeige ich dir, wie du perfekte Cracker backst, die dünn und trocken sind und mehrere Tage lang knusprig bleiben. Ideal zum Aperitif oder zu einer Käseplatte.

Rezeptkarte

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Cracker mit Kräutern selbstgemacht

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Ruhezeit 30 Minuten
Gesamtzeit 55 Minuten
Diese hausgemachten Cracker mit frischen Kräutern sind ideal als Aperitif: knusprig, mit einem Hauch von Thymian und Rosmarin und wirklich sehr einfach zuzubereiten.
Des crackers maison rectangulaires, salés et aux herbes, sont disposés sur du papier sulfurisé, tandis que d'autres se trouvent dans un bol à droite. On aperçoit également des brins de romarin frais.
Portionen 25 Cracker
Calories 35 kcal
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Zutaten
  

  • 240 g Weizenmehl
  • 60 g Hafer-, Dinkel- oder Buchweizenmehl ganz nach deinem Geschmack
  • 4 g Salz
  • 1 EL Thymian frisch, gehackt
  • 1 EL Rosmarin frisch, gehackt
  • 90 ml Wasser kalt
  • 1 EL Olivenöl

Zum Abschluss

  • Olivenöl
  • Fleur de sel

Anleitungen
 

  • Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Mehl, Salz, Thymian und Rosmarin in einer Rührschüssel vermischen.
    Eine Metallschüssel mit Mehl und gehackten frischen Kräutern, die auf einer Arbeitsplatte aus Holz steht.
  • Kaltes Wasser und Olivenöl hinzufügen und vermengen, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Etwas Wasser hinzufügen, falls der Teig zu trocken ist.
    Auf einer Holzfläche steht eine Rührschüssel aus Edelstahl, in der Mehl, aufgeschlagene Eier und flüssige Zutaten darauf warten, vermischt zu werden.
  • Den Teig zu einer Kugel formen, ohne ihn zu stark zu kneten, und dann 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit er sich leichter ausrollen lässt.
    Eine runde Teigscheibe mit Kräutern auf einer bemehlten Holzunterlage, daneben ein Nudelholz und eine Schüssel mit Mehl.
  • Den Teig auf einem bemehlten Backpapier dünn ausrollen. Bei Bedarf ein zweites Blatt Backpapier darüberlegen, um das Ausrollen zu erleichtern.
    Der ausgerollte Kräutermürbeteig wird auf Backpapier auf einem Holzbrett ausgebreitet und ist nun bereit zur Weiterverarbeitung.
  • Den Teig auf ein Backblech geben und die Cracker mit einem gezackten Pizzaschneider ausschneiden. Etwas Fleur de Sel darüber streuen.
    Ausgerollter Kräutermürbeteig, in Quadrate mit gezackten Rändern geschnitten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt.
  • Je nach Dicke 15 bis 20 Minuten backen, dabei gut im Auge behalten, da sie schnell durchgebacken sind. Herausnehmen, sobald die Cracker schön goldbraun sind.
    Rechteckige, ungebackene Cracker mit Kräutern, eingeschnitten und in einem Raster auf einer ebenen Fläche angeordnet.
  • Die Cracker im noch warmen Zustand mit Olivenöl bestreichen (optional), damit sie mehr Geschmack und einen schönen Glanz bekommen.
    Rechteckige, selbstgebackene Cracker mit gewelltem Rand auf Backpapier, mit grobem Salz bestreut; ein Cracker liegt etwas abseits von den anderen.

Notizen

Je dünner du den Teig ausrollst, desto knuspriger werden deine Cracker und desto schneller sind sie fertig. Beobachte sie daher ständig und behalte sie nach 10 Minuten Backzeit gut im Auge.
Du kannst deine selbstgemachten Cracker eine Woche lang in einem luftdichten Behälter vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren und die Kräuter je nach Jahreszeit variieren.

Nährwerte

Calories: 35kcal | Carbohydrates: 7g | Protein: 1g | Fat: 0.1g | Saturated Fat: 0.02g | Polyunsaturated Fat: 0.04g | Monounsaturated Fat: 0.04g | Sodium: 62mg | Potassium: 11mg | Fiber: 0.3g | Sugar: 0.03g | Vitamin A: 3IU | Vitamin C: 0.1mg | Calcium: 2mg | Iron: 0.5mg
Schon ausprobiert?Tagge @la.cuisine.de.geraldine auf Instagram und sag mir wie es war!

Warum sind deine selbstgemachten Cracker nicht knusprig?

Das ist das häufigste Problem bei diesen Crackern: sie sind weich geworden und werden nicht richtig knusprig. Ich erkläre dir, warum das so ist, und wenn es dir passiert, wie du sie beim nächsten Mal richtig knusprig hinbekommst:

  • Du hast den Teig nicht dünn genug ausgerollt: Das ist oft das Problem! Der Teig muss wirklich sehr dünn ausgerollt werden. Wenn er sich nur schwer ausrollen lässt, lege ihn zwischen zwei Blättern Backpapier und drücke ihn mit dem Nudelholz gut an. Wenn der Teig schrumpft, lass ihn 20 Minuten im Kühlschrank ruhen und versuche es dann erneut.
  • Du hast sie nicht auf einem Gitterrost abkühlen lassen: Wenn du die Cracker nach dem Backen auf dem heißen Blech liegen lässt, bleibt der Dampf darunter eingeschlossen und macht sie weich. Das Gleiche passiert, wenn du sie sofort stapelst.
  • Du hast nicht lange genug gewartet, bevor du sie weggeräumt hast: Warte wirklich, bis sie vollständig abgekühlt sind, bevor du sie in eine Dose legst.

Was tun, um sie zu retten? Wenn deine Cracker nach dem Kühlen, trotzdem weich sind, lege deine Cracker wieder auf ein Backblech, schalte den Backofen auf 150 °C Umluft. Lass sie 4 bis 6 Minuten trocknen backen. Die restliche Feuchtigkeit verdunstet und sie werden wieder knusprig.

Was kommt in deine selbstgemachten Cracker?

Sobald du das Grundrezept kennst, kannst du den Geschmack variieren, je nachdem, was du im Schrank hast oder welche Aufstriche du dazu servierst. Hier sind ein paar Ideen:

  • Frische Kräuter: Oregano, Bohnenkraut, Schnittlauch, Basilikum, Petersilie.
  • Getrocknete Kräuter: Kräuter der Provence, getrockneter Oregano. Verwende etwas weniger davon als von frischen Kräutern, da der Geschmack intensiver ist.
  • Samen: Sesam, Mohn, Leinsamen, Kürbiskerne. Sie rösten beim Backen und verleihen den Crackern einen guten Geschmack. Wenn du viel davon verwendest, gib eventuell noch etwas Wasser zum Teig.
  • Gewürze: eine Prise geräucherter Paprika, Kreuzkümmel oder zerkleinerte rosa Pfefferkörner.
  • Käse: Parmesan direkt in den Teig geben (dann etwas Wasser hinzufügen) oder einfach kurz vor dem Backen geriebenen Käse auf die Cracker streuen.

Wozu servierst du deine selbstgemachten Cracker?

Ehrlich gesagt kannst du sie zu fast allem servieren! Am liebsten reiche ich sie zum Aperitif – zum Dippen in einen Aufstrich wie, wie meiner schwarzen Tapenade oder meiner hausgemachten grünen Tapenade. Sie passen auch sehr gut zu Lachs-Rillettes oder meinen Sardinen-Rillettes. Und kürzlich habe ich sie zu meiner Artischocken-Dip serviert.

Ansonsten serviere ich sie manchmal einfach zu einer Käse- oder Wurstplatte. Du kannst sie auch neben einen Salat legen oder über eine Suppe bröseln, um Croutons zu ersetzen.

Und wenn du solche herzhaften Snacks magst, schau dir mal meine Kräuter-Parmesan-Plätzchen an – ganz im selben Aperitif-Stil. Wer es südfranzösisch mag, findet in meiner Socca aus Nizza eine weitere einfache Knabberei auf Kirchererbsenmehl.

So bewahrst du deine selbstgemachten Cracker richtig auf

Sobald sie vollständig abgekühlt sind (ich betone: vollständig, sonst werden sie in der Dose weich), bewahre sie in einer luftdichten Dose auf, geschützt vor Feuchtigkeit.

Bewahre sie nicht im Kühlschrank auf, da die feuchte Luft sie weich macht. Und falls sie nach ein paar Tagen trotzdem etwas an Knusprigkeit verloren haben, habe ich dir oben einen Tipp gegeben: Backe sie nochmals für 4–6 Minuten bei 150 °C wieder im Ofen.

FAQ – Cracker mit Kräutern selbstgemacht

Wie lange sind selbstgemachte Cracker haltbar?

Eine Woche in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur und vor Feuchtigkeit geschützt. Sollten sie weich werden, werden sie nach 4 Minuten im Backofen bei 150 °C wieder knusprig.

Kann man selbstgemachte Cracker einfrieren?

Es ist besser, den rohen Teig als Kugel mit Frischhaltefolie umwickelt bis zu 3 Monate lang einzufrieren. Wenn du sie gebacken einfrierst, werden sie beim Auftauen weich.

Welches Mehl eignet sich am besten für selbstgemachte Cracker?

Ich empfehle Weizenmehl (550 oder 650). Für diese dünnen Cracker verwende ich jedoch nie 100 % Weizenmehl: Weizenmehl ist glutenreich, wodurch der Teig etwas elastisch wird. Wenn man 30 % durch Buchweizen-, Dinkel- oder Haferflockenmehl (wie im Rezept) ersetzt, die weniger Gluten enthalten, wird der Teig mürber und der Cracker bricht beim Reinbeißen.

Kann man sie glutenfrei zubereiten?

Ja, mit einer glutenfreien Mehlmischung. Der Teig wird bröckeliger sein, also rolle ihn vorsichtig aus und gehe beim Umfüllen behutsam damit um.

Muss man den Teig wirklich ruhen lassen?

Ja. Durch die 30 Minuten im Kühlschrank lockert sich das Gluten auf: Der Teig lässt sich dünner ausrollen, ohne sich zusammenzuziehen, und je dünner er ist, desto knuspriger wird er.

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8 Kommentare

    1. Danke, Anke, für Deinen Kommentar. Ich habe Weizenmehl 405 verwendet, weil noch eine weitere andere Mehlsorte dazukommt. Viel Spaß beim Ausprobieren. Berichte mir gerne von Deiner Erfahrung damit. Géraldine