Erbsenpüree mit Minze – schnell, grün & raffiniert
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Du suchst nach der perfekten Beilage, die nach Sterne-Küche aussieht, aber kaum Zeit kostet? Hier ist eines meiner absoluten Lieblingsrezepte für Gäste: Dieses Erbsenpüree mit frischer Minze und Zitrone ist herrlich erfrischend, raffiniert und in weniger als 10 Minuten auf dem Tisch. Ich zeige dir, wie es geht!
In diesem Artikel
Ich liebe Püree als Beilage, weil es einfach zu fast allem passt – aber manchmal brauche ich eine leichtere Alternative zum klassischen Kartoffelpüree, die mehr Gemüse auf den Teller bringt. Dieses Erbsenpüree ist genau das: eine raffinierte, grüne Abwechslung, die nicht schwer im Magen liegt.
Meine 3 Tipps für das perfekte grüne Erbsenpüree
Damit dein Püree nicht nur geschmacklich lecker ist, sondern auch optisch schön auf dem Teller aussieht, habe ich hier meine drei wichtigsten Tipps für dich zusammengefasst:
- 3-Minuten: Der größte Fehler bei Erbsen ist, sie zu lange zu kochen. Damit sie ihr wunderschönes, leuchtendes Grün behalten, lasse ich sie nur etwa 3 bis 4 Minuten im Salzwasser oder einer Gemüsebrühe für mehr Geschmack ziehen. Sobald sie zart sind, ihre Farbe aber noch strahlt, nehme ich sie sofort vom Herd.
- Zitrone: Ich liebe die natürliche Süße von Erbsen, aber erst durch eine gute Portion Zitronensaft wird das Püree so richtig ausgewogen. Die Säure balanciert die Süße perfekt aus und sorgt zusätzlich dafür, dass die Farbe nicht oxidiert und grau wird.
- Die richtige Konsistenz steuern: Sei vorsichtig mit der Flüssigkeit! Ich gieße die Erbsen immer erst komplett ab und gebe die Gemüsebrühe beim Mixen nur löffelweise wieder dazu.
Ein kleiner Tipp für dich: Ich verwende für dieses Rezept oft Tiefkühlerbsen, weil es damit unschlagbar schnell geht. Wenn Erbsen aber gerade Saison haben, kannst du natürlich auch wunderbar frische Erbsen nehmen – das schmeckt besonders fein!“
👉 Rezeptkarte
Erbsenpüree mit Minze – schnell, grün & raffiniert
Zutaten
- 700 g Erbsen tiefgekühlt
- 1 Schalotte fein gewürfelt
- 500 ml Gemüsebrühe
- 1 Bio-Zitrone der Saft
- 10 Blätter frische Minze
- 1 EL Schnittlauch fein geschnitten
- 2 EL Frischkäse Crème Fraîche, oder Olivenöl für die vegane Variante
- 1 Schuss Olivenöl zum Anbraten
- Salz & Pfeffer
Anleitungen
- In einem mittelgroßen Topf einen Schuss Olivenöl erhitzen. Die fein gewürfelte Schalotte darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten, ohne dass sie Farbe annimmt. Den Gemüsefond dazugeben und zum Kochen bringen.
- Die tiefgekühlten Erbsen in die kochende Gemüsebrühe geben und 3-4 Minuten kochen lassen. Die Erbsen abgießen und die Gemüsebrühe dabei in einer Schüssel auffangen.
- Die Erbsen zusammen mit den Minzeblättern, Schnittlauch, Crème Fraîche oder Frischkäse und dem Zitronensaft in einen Standmixer geben (oder einen Stabmixer nutzen).
- Nun schrittweise etwa 50 ml der aufgefangenen Brühe hinzufügen und alles glatt mixen. Je nach gewünschter Cremigkeit noch etwas mehr Brühe dazugeben.
- Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sofort servieren oder warmhalten.
Nährwerte
Was passt zu Erbsenpüree?
Das Gute an diesem Erbsenpüree mit Minze ist, dass es eine relativ leichte Beilage ist, die zu fast allem passt. Ich serviere es besonders gerne zu:
- Fisch: Ein gebratenes Lachsfilet, Kabeljau oder edle Jakobsmuscheln sind meine Favoriten.
- Fleisch: Es harmoniert wunderbar mit zartem Lamm, Kalb oder kross gebratenem Hähnchen.
- Kräuter: Experimentiere gerne mit Koriander, Basilikum oder Kresse als Topping.
Lust auf eine Abwechslung zu Erbsen? Probiere mal mein Selleriepüree oder mein Pastinakenpüree. Beide sind sehr fein und eignen sich perfekt, wenn du ein Festtagsmenü planst.
Erbsenpüree vorbereiten und aufbewahren
Einer der Gründe, warum ich dieses Rezept so liebe: Es ist absolut stressfrei zuzubereiten! Du kannst das Erbsenpüree wunderbar vorbereiten, was es zur perfekten Beilage für Gäste macht.
- Einfrieren: Ja, das klappt tatsächlich! Du kannst das Püree problemlos einfrieren. Achte beim Auftauen und Erwärmen nur darauf, es noch einmal kräftig durchzurühren (eventuell kurz mit dem Stabmixer), damit die Emulsion wieder perfekt glatt wird.
- Vorbereiten: Du kannst das Püree bereits einige Stunden oder sogar einen Tag vorher zubereiten. Decke es im Kühlschrank direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie ab, damit sich keine Haut bildet und die Farbe schön frisch bleibt.
- Aufwärmen: Erwärme das Püree bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf. Da es beim Abkühlen oft etwas fester wird, rühre einfach einen kleinen Schluck warmer Gemüsebrühe oder einen Klecks Sahne unter, um die cremige Textur zurückzuholen.
- Aufbewahren: Reste halten sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage.
Mein Tipp: Wenn ich das Püree vorbereite, füge ich den frischen Schnittlauch oft erst kurz vor dem Servieren hinzu. So bleibt das Aroma der Kräuter am intensivsten!
Häufige Fragen zu Erbsenpüree mit Minze
Theoretisch ja, aber für dieses Rezept empfehle ich dir unbedingt tiefgekühlte Erbsen. Die Erbsen aus der Konserve haben eine eher bräunliche Farbe und einen sehr eigenen Geschmack. Mit TK-Erbsen bleibt das Püree frisch, süßlich und behält dieses leuchtende Grün.
Das ist der wichtigste Punkt: Gieße die Erbsen nach dem Kochen gut ab und fange die Brühe auf. Gib beim Mixen die Flüssigkeit nur löffelweise hinzu. Sobald die Konsistenz cremig und glatt ist, hörst du auf. Sollte es doch einmal zu flüssig werden, kannst du ein kleines Stück kalte Butter oder etwas mehr Erbsen untermixen.
Klar! Ersetze die Crème Fraîche einfach durch eine pflanzliche Alternatve (z.B.: Hafer- oder Mandelsahne) oder nimm stattdessen ein hochwertiges Olivenöl. Das schmeckt genauso herrlich frisch.
Wenn du ein besonders feines „Sternekoch-Ergebnis“ möchtest, kannst du das Püree nach dem Mixen noch durch ein feines Sieb streichen. Das entfernt die letzten Reste der Schalen. Für den Alltag finde ich es aber direkt aus dem Mixer perfekt!
Zwei Dinge sind entscheidend: Die kurze Kochzeit (nur 3 Minuten!) und der Zitronensaft. Wenn du das Püree für Gäste vorbereitest, kannst du die Erbsen nach dem Kochen auch kurz in Eiswasser abschrecken, bevor du sie mixt.