Herzhafte Waffeln mit Zucchini
Klick auf die Sterne zum Bewerten!
Herzhafte Zucchini-Waffeln sind genau das Richtige für Abende, an denen ich nicht wirklich Zeit zum Kochen habe, mich aber trotzdem gesund ernähren möchte. Der Teig ist in 5 Minuten fertig und das Backen im Waffeleisen geht superschnell.
Du wirst sehen, diese Zucchini-Waffeln sind außen knusprig, der Emmentaler schmilzt im Teig, während sie in der Mitte schön saftig bleiben. Sie sind glutenfrei, da ich Buchweizenmehl verwende, gemischt mit etwas Maisstärke, um die Waffeln luftiger zu machen. Ich zeige dir das Rezept und einige Variationsideen!
Rezeptkarte
Herzhafte Waffel mit Zucchini
Kochutensilien
- Waffeleisen oder Pfanne
Zutaten
- 2 Zucchini ca. 500 g
- 180 g Buchweizenmehl
- 90 g Maisstärke
- 90 ml Milch
- 150 g Emmentaler gerieben
- 3 Eier
- 5 g Backpulver
- 1 TL Gewürze nach Wahl getrockneter Thymian, Kräuter der Provence, Knoblauchpulver, Kreuzkümmel usw.
- Salz und Pfeffer
Anleitungen
- Die Zucchini reiben und anschließend gut ausdrücken, um überschüssiges Wasser zu entfernen.
- Die geriebenen Zucchini, das Buchweizenmehl, die Maisstärke, das Backpulver, die Eier, den Emmentaler und die Milch in eine Rührschüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
- Gut vermischen, bis eine homogene Masse entsteht.
- In einem heißen, geölten Waffeleisen backen, bis die Waffeln goldbraun und knusprig sind.
Notizen
Nährwerte
Die Zutaten für deine herzhaften Zucchini-Waffeln
Diese Zutatenliste ist ganz einfach, aber jede Zutat hat eine ganz bestimmte Funktion, damit die Waffel außen knusprig und innen saftig wird:
- Die Zucchini: Sie sorgt für die zarte Konsistenz im Inneren. Wähle eine feste und nicht zu große Zucchini aus: Diese gibt weniger Wasser ab, was umso besser für uns ist.
- Emmentaler: Er schmilzt im Teig, sorgt dafür, dass er außen schön knusprig wird und verleiht ihm den würzigen Geschmack.
- Buchweizenmehl: Es bindet den Teig und verleiht ihm gleichzeitig einen leichten nussigen Geschmack. Du kannst es durch normales Weizenmehl, Vollkornmehl, Dinkelmehl oder Haferflocken ersetzen.
- Maisstärke: macht den Teig luftiger und sorgt für mehr Knusprigkeit.
- Eier: Sie halten alles zusammen
- Backpulver: Damit die Waffeln schön aufgehen.
- Kräuter und Gewürze: ganz nach deinem Geschmack. Ich persönlich gebe gerne Kräuter der Provence, Knoblauchpulver und manchmal ein wenig Kreuzkümmel dazu.
- Salz und Pfeffer
Bereite deinen Zucchini-Waffelteig zu
Du wirst sehen, die Zubereitung des Teigs geht superschnell. Das Einzige, was ich dir rate ist, dir die Zeit zum gründlichen Ausdrücken der Zucchini zu nehmen,, damit der Teig nicht zu feucht wird:
- Drücke die Zucchini gut aus. Reibe sie und drücke sie anschließend gründlich in einem sauberen Geschirrtuch oder zwischen deinen Händen aus: Je mehr Wasser du entfernst, desto knuspriger werden deine Waffeln.
- Von Hand mischen. Gib alle Zutaten aus der Liste hinzu und verrühre sie. Anfangs wird dir der Teig etwas trocken vorkommen, das ist völlig normal. Je länger du rührst, desto feuchter wird er.
- Nur bei Bedarf anpassen. Wenn dein Teig zu trocken sein sollte, gib ein wenig Milch hinzu, aber vorsichtig Löffel für Löffel. Ist dein Teig zu flüssig, werden deine Waffeln möglicherweise matschig.
Backen im Waffeleisen (und die Alternative!)
Der Vorteil eines Waffeleisens ist, dass das Backen ziemlich schnell geht. Und außerdem musst du nicht wirklich darauf achten.
- Heize dein Waffeleisen gut vor und fette es vor der ersten Portion leicht ein, sonst bleibt die erste Waffel immer ein bisschen kleben.
- Gib einen großzügigen Löffel Teig darauf, klappe den Teig zusammen und backe ihn, bis die Ränder goldbraun und knusprig sind.
- Rechne insgesamt mit einer Garzeit von 7 bis 8 Minuten. Mein Waffeleisen ist ziemlich dick, bei einem dünneren Modell reichen daher vielleicht schon 5 Minuten aus. Am besten probiert man es zunächst mit der ersten Waffel aus und hält sich bei den folgenden an diese Zeit.
Und wenn du kein Waffeleisen hast, kannst du einfach mit einem Löffel kleine Fladen formen und diese in einer Pfanne in etwas heißem Öl braten. Auch hier solltest du mit 4 bis 5 Minuten pro Seite bei mittlerer bis starker Hitze rechnen.
Wozu man sie servieren kann – vom Aperitif bis zum leichten Abendessen
Genau da zeigen diese Waffeln ihre wahre Stärke: Sie lassen sich mühelos vom Aperitif zum Abendessen weiterreichen.
- Als leichtes Abendessen esse ich sie ganz. Dazu gibt es einen leckeren grünen Salat.
- Dazu einen Dip wie meinen Crème fraîche-Dip mit Zitrone und Schnittlauch (du kannst einen Teil der Crème fraîche mit MAgerquark ersetzen). Hummus passt auch sehr gut, wenn du es etwas gehaltvoller magst.
- Als richtiges Abendessen passen sie hervorragend zu Kabeljau in einer Parmesan-Thymian-Kruste.
- Als Vorspeise schneide ich sie in Stäbchen und garniere sie anschließend mit etwas Räucherlachs, hausgemachter Guacamole und einer Sauce aus griechischem Joghurt und feinen Kräutern. Das sieht super hübsch aus!
Tipps & Varianten zur Geschmacksveränderung
Ein paar Ideen, wie du deine Zucchini-Waffeln beim nächsten Mal etwas abwechslungsreicher gestalten kannst:
- Füge dem Teig kurz zuvor anbratenen Speckwürfel hinzu, um eine reichhaltigere Variante zu erhalten.
- Ersetze den Emmentaler durch Comté, Feta oder Ziegenkäse.
- Füge frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Basilikum und Minze hinzu.
Und wenn du Zucchini gerne mal anders zubereitest, schau dir doch mal meine Zucchini-Tarte Tatin oder mein Clafoutis mit Zucchini, Ziegenkäse, Basilikum und Zitrone an.
Aufbewahrung & Aufwärmen: Die Knusprigkeit bewahren
Diese Zucchini-Waffeln lassen sich 2 bis 3 Tage im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Beim Abkühlen werden sie etwas weich, das ist ganz normal.
Um ihnen wieder eine knusprige Konsistenz zu verleihen, schiebe sie für ein paar Minuten bei 160 °C in den Backofen oder in die Heißluftfritteuse (oder in den Toaster), bis sie an den Rändern wieder goldbraun sind. Du kannst sie auch bis zu 3 Monate lang einfrieren und direkt im Backofen aufwärmen, ohne sie vorher aufzutauen.
Häufig gestelllte Fragen
Das ist ganz einfach. Zuerst musst du deine Zucchini reiben, dann gibst du sie in ein sauberes Geschirrtuch und drückst sie kräftig aus. Die Flüssigkeit läuft dann von selbst ab.
Ja. Das Rezept bleibt dasselbe, aber statt eines Waffeleisens kannst du eine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen und kleine Teigportionen wie Pfannkuchen hineingeben. Je nach Dicke nach 3 bis 5 Minuten wenden – und fertig!
Ich verwende Buchweizenmehl! Erstens, weil es die Feuchtigkeit der Zucchini gut aufnimmt, und zweitens, weil es den Waffeln einen leicht nussigen Geschmack verleiht, den ich sehr mag. Außerdem füge ich Maisstärke hinzu, um den Teig luftiger zu machen und die Waffeln schön knusprig zu bekommen. Du kannst sie auch durch normales Weizenmehl oder Vollkornmehl ersetzen.
Ja, diese herzhaften Waffeln lassen sich sehr gut einfrieren, und zwar bis zu 3 Monate lang. Lass sie abkühlen und friere sie flach liegend in einem luftdicht verschlossenen Behälter oder in Gefrierbeuteln ein. Erwärme sie direkt im Backofen einige Minuten lang, ohne sie vorher aufzutauen.
Du kannst den Emmentaler durch Comté, Gruyère, Cheddar oder Parmesan ersetzen.
Du kannst sie problemlos 2 bis 3 Tage im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Erwärme sie vor dem Servieren im Ofen, damit sie wieder knusprig werden.
Schön knusprig
Super, Lutz, vielen Dank. Bon appétit, Géraldine