Quiche Lorraine – das klassische französische Rezept

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Vorbereitung: 10 Minuten
Zubereitung: 45 Minuten
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Für mich braucht eine echte Quiche Lorraine nicht viel – nur die richtigen Zutaten. So bereite ich sie seit jeher zu Hause zu: knuspriger Teig, eine cremige Eier-Sahne-Füllung und Speck. Mehr nicht. In diesem Rezept zeige ich dir die traditionelle Quiche Lorraine, einfach erklärt und so, dass sie dir auch beim allerersten Mal gelingt.

Eine gebackene Quiche Lorraine mit goldener Kruste liegt auf einem Holzbrett, garniert mit gehackten Kräutern und teilweise in Scheiben geschnitten, umgeben von einem Messer, Pfeffer und Grünzeug.

3 Dinge, die bei Quiche Lorraine entscheidend sind

Eine Quiche Lorraine wirkt auf den ersten Blick sehr einfach. Und das ist sie auch: Mürbeteig, eine cremige Eierfüllung und Speck. Für mich sind drei Punkte entscheidend, damit mein Rezept immer gelingt.

  1. Der Boden muss knusprig sein: Die Mischung zwischen knusprigem Teig und cremiger Füllung macht eine französische Quiche Lorraine aus. Deshalb backe ich den Mürbeteig immer kurz vor, bevor die Füllung hineinkommt. So wird er später nicht weich.
  2. Ein guter Speck: Der typische Geschmack der Quiche kommt zu einem Großteil vom Speck. Ich nehme am liebsten geräucherten Bauchspeck und schneide ihn selbst in Streifen. Das schmeckt viel besser als abgepackte Speckwürfel.
  3. Die richtige Mischung aus Ei, Sahne und Milch: Die Füllung ist im Grunde ein Eierguss. Ich mische dafür Eier mit Sahne und etwas Milch. Dadurch wird die Quiche beim Backen schön zart und cremig, aber keinesfalls trocken oder zu fest.
Eine Scheibe Quiche Lorraine mit sichtbaren Schinkenstücken und Kräutern wird von einer ganzen Quiche auf einem Holzbrett mit einem Messer in der Nähe abgehoben.

Mein französisches Rezept für Quiche Lorraine

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Quiche Lorraine: klassisches französisches Rezept.

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Das Originalrezept für Quiche Lorraine ist ein zeitloser Klassiker der französischen Küche, den ich immer wieder backe.
Eine gebackene Quiche Lorraine mit goldener Kruste liegt auf einem Holzbrett, garniert mit gehackten Kräutern und teilweise in Scheiben geschnitten, umgeben von einem Messer, Pfeffer und Grünzeug.
Portionen 6
Calories 442 kcal
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Kochutensilien

  • 1 Quicheform 26 cm oder
  • 1 Kuchenform 20 cm

Zutaten
  

Für den selbstgemachten Mürbeteig

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter kalt in Würfel geschnitten
  • 60 ml Wasser
  • 1 Prise Salz 6 g

Für die Füllung

  • 5 Eier
  • 200 g geräucherter Speck oder Speckwürfel
  • 20 cl Crème Fraîche oder Sahne
  • 20 cl Vollmilch
  • 1 Prise Muskatnuss gerieben
  • Salz und Pfeffer

Anleitungen
 

  • Den Mürbeteig zubereiten: Mehl, Salz und Butter mit den Fingerspitzen zu einer sandigen Textur verarbeiten. Das Wasser hinzufügen, zu einer homogenen Kugel formen und 30 Minuten kühl stellen.
    Eine Kugel aus rohem Teig ruht auf einer Marmorarbeitsplatte mit einem durchsichtigen Behälter im Hintergrund.
  • Den Backofen auf 180 °C (Umluft) oder 190-200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  • Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Die gebutterte oder mit Backpapier ausgelegte Form damit auslegen.
    Ein Nudelholz, das den Kuchenteig auf einer bemehlten Fläche neben einer leeren, gefetteten Tortenform ausrollt.
  • Den Boden mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier und Backgewichten abdecken. Den Teig 10 bis 15 Minuten blind vorbacken. Papier und Gewichte entfernen.
    Ungebackener Mürbeteig mit Gabelstichen in einer geriffelten Metallform auf einer Marmorfläche, mit einem hölzernen Nudelholz im Hintergrund.
  • In der Zwischenzeit den Speck ggfs. in Würfel schneiden. Diesen in einer Pfanne ohne Fettzugabe bei mittlerer bis hoher Hitze 3 Minuten lang anbraten. Auf dem vorgebackenen Tarteboden verteilen.
    Gehackte Speckstücke werden in einer Edelstahlpfanne gegart und mit einem Holzlöffel auf dem Herd umgerührt.
  • In einer Schüssel die Eier mit der Sahne, der Milch, der Muskatnuss und eventuell einer Prise Salz und Pfeffer verquirlen. Die Masse über die Füllung gießen.
    Eine ungebackene Quiche in einer geriffelten Tarteform, gefüllt mit einer cremigen Eimasse und sichtbaren Tupfen auf der Oberfläche, auf einer Marmorarbeitsplatte.
  • Für 35-40 Minuten in den Ofen schieben, bis die Quiche goldbraun ist. Serviere die Quiche warm oder lauwarm mit einem grünen Salat.
    Eine gebackene Quiche Lorraine mit goldener Kruste liegt auf einem Holzbrett, garniert mit gehackten Kräutern und teilweise in Scheiben geschnitten, umgeben von einem Messer, Pfeffer und Grünzeug.

Notizen

Aufbewahrung: In einem luftdicht verschlossenen Behälter im Kühlschrank 3 bis 4 Tage aufbewahren.
Einfrieren: Alle Quiches lassen sich im Gefrierfach aufbewahren. Ich verrate dir, wie du Quiche richtig einfrierst.
Aufwärmen: Du kannst sie im Ofen, in der Mikrowelle oder im Airfryer aufwärmen. Alle meine Tipps zum Thema Quiche aufwärmen.

Nährwerte

Calories: 442kcal | Carbohydrates: 27g | Protein: 13g | Fat: 31g | Saturated Fat: 15g | Polyunsaturated Fat: 4g | Monounsaturated Fat: 11g | Trans Fat: 1g | Cholesterol: 197mg | Sodium: 454mg | Potassium: 166mg | Fiber: 1g | Sugar: 1g | Vitamin A: 653IU | Vitamin C: 0.03mg | Calcium: 39mg | Iron: 2mg
Schon ausprobiert?Tagge @la.cuisine.de.geraldine auf Instagram und sag mir wie es war!

Diese Zutaten gehören in eine echte Quiche Lorraine

Die Zutaten für klassische Quiche Lorraine wird weit über die Grenzen der französischen Region Lothringen diskutiert. Ich halte mich bei diesem Rezept bewusst an die einfache, französische Variante. Wie viele andere traditionelle Gerichte besteht sie aus erstaunlich wenigen Zutaten. Da ist zum einen der einfache Mürbeteig. Und dann Zutaten für die originale Füllung:

  • Eier
  • Sahne
  • etwas Milch
  • geräucherter Speck
  • Pfeffer und Muskat

Bei einer Frage sind sich die Menschen in Frankreich einig: Käse, so die Tradition, hat im Originalrezept nichts verloren.

Ein Holzbrett mit Eiern, Speckwürfeln, einer Dose mit Gewürzen, einer Pfeffermühle, einem Messbecher mit Milch und einem Ramequin mit Sahne.

Der richtige Teig für Quiche Lorraine

Für eine klassische Quiche Lorraine backe ich einen einfachen Quicheteig bzw. Mürbeteig (pâte brisée auf Französisch). Der besteht aus 4 simplen Zutaten:

  • Mehl
  • kalter Butter
  • Salz
  • etwas Wasser

Mein bester Tipp: Damit der Boden später wirklich knusprig bleibt, backe ich ihn blind vor, bevor die Füllung hineinkommt. Das dauert nur ein paar Minuten, macht geschmacklich aber einen großen Unterschied.

Kann ich auf Fertigteig verwenden?

Ja, du kannst für eine schnelle Quiche Lorraine problemlos auch einen Fertigteig aus dem Kühlregal verwenden. Gerade im Alltag kann dieser eine entspannte Lösung sein – und deine Quiche wird trotzdem richtig gut. Das machen viele in Frankreich sogar ! Ich empfehle dir einen Blick auf die Zutatenliste: Greife zu einem Mürbeteig mit wenigen Zutaten.

Zwei Quiche-Lorraine-Scheiben mit goldener Kruste und sichtbaren Schinkenstücken werden auf einem Holzbrett serviert, im Hintergrund ein Teller mit gemischtem Grünzeug.

Wie ich die Füllung perfekt cremig backe

Meine Freunde und Freundinnen fragen mich gelegentlich, wie die Quiche Lorraine ihre typische cremige Konsistenz bekommt. Und das ist eigentlich ganz simpel:

  • Die Füllung gut verrühren: Eier, Sahne und Milch verrühre ich gründlich miteinander. So entsteht eine gleichmäßige, cremige Masse.
  • Vorsichtig salzen: Speck bringt schon viel Würze mit. Ich gebe meistens gar kein Salz dazu, weil der Speck schon sehr würzig ist. Die richtige
  • Die richtige Backzeit: Beim Backen sollte die Quiche am Rand fest sein, in der Mitte aber noch leicht weich wirken. Beim Abkühlen wird die Füllung automatisch etwas fester.

So servieren wir Quiche Lorraine in Frankreich

In Frankreich begegnet dir Quiche überall: in kleinen Bistros, Brasserien, Bäckereien oder Cafés. Oft steht sie ganz selbstverständlich auf der Mittagskarte. Sie schmeckt warm, lauwarm oder sogar kalt.

Meist wird sie einfach mit einem grünen Salat und einer klassischen Vinaigrette serviert. Unkompliziert, dabei aber richtig lecker. Das gilt übrigens auch für meine anderen Quiche-Rezepte. Probier dich durch vegetarische Quiche Lorraine mit Räuchertofu, Zucchini-Feta-Quiche und Quiche mit Thunfisch, Tomaten und Senf. Ich liebe jede davon!

Quiche Lorraine vorbereiten – was funktioniert wirklich?

Eine Quiche Lorraine lässt sich wunderbar vorbereiten. Ich backe sie und bringe sie gerne mit für Buffets und Picknicks. Die anderen Gäste freuen sich jedes Mal.

  • Im Kühlschrank hält sie sich problemlos 3 bis 4 Tage.
  • Zum Aufwärmen stelle ich sie einfach noch einmal kurz in den heißen Backofen. So wird der Boden wieder knusprig und die Füllung lauwarm.
  • Die Quiche schmeckt bei Picknicks auch kalt.

FAQ zu Quiche Lorraine

Gehört Käse in eine echte Quiche Lorraine?

Nein, im klassischen Rezept gehört kein Käse in eine Quiche Lorraine. Die traditionelle Füllung besteht nur aus Eiern, Sahne, etwas Milch und Speck. Heute enthalten viele Rezepte zusätzlich Emmentaler oder Gruyère. Das schmeckt natürlich gut, ist aber streng genommen keine klassische Quiche Lorraine mehr.

Warum wird meine Quiche wässrig?

Wenn eine Quiche wässrig wird, liegt das meist an einem von drei Punkten.
1. Der Boden wurde nicht vorgebacken und saugt sich mit der Füllung voll.
2. Die Eier-Sahne-Mischung ist zu flüssig.
3. Extra-Zutaten wie Gemüse geben beim Backen viel Flüssigkeit ab.

Muss ich den Boden blindbacken?

Es ist nicht zwingend nötig, aber ich empfehle es sehr. Beim Blindbacken wird der Mürbeteig kurz vorgebacken, bevor die Füllung hineinkommt. Dadurch bleibt der Boden später deutlich knuspriger und weicht nicht durch. Gerade bei einer cremigen Füllung macht dieser Schritt den entscheidenden Unterschied.

Kann ich eine Springform verwenden?

Ja, das funktioniert problemlos. Traditionell wird Quiche Lorraine in einer flachen Tarteform gebacken. Wenn du keine hast, kannst du aber auch eine Springform verwenden. Der Rand wird dabei meist etwas höher und die Quiche etwas dicker, am Geschmack ändert sich aber nichts.

Kann man Quiche Lorraine einfrieren?

Ja, Quiche Lorraine lässt sich sehr gut einfrieren. Ich lasse sie nach dem Backen vollständig abkühlen und friere sie dann portionsweise ein. So hält sie sich etwa 2 bis 3 Monate. Zum Aufwärmen stelle ich die gefrorenen Stücke einfach in den Ofen.

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