Tarte Tatin mit Äpfeln: Das einfache Originalrezept

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Vorbereitung: 20 Minuten
Zubereitung: 45 Minuten
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Die Tarte Tatin mit Äpfeln gehört zu meinen absoluten Lieblingsdesserts. Ich liebe den Kontrast zwischen den karamellisierten, butterweichen Äpfeln und dem knusprigen Teig. Ganz besonders, wenn dazu noch eine Kugel Vanilleeis kommt. Weil mir dieses Rezept so sehr am Herzen liegt, habe ich es über Jahre hinweg perfektioniert. Heute verrate ich dir meine beste, klassische Version.

Eine runde Tarte Tatin, belegt mit zwei Kugeln Vanilleeis, wird auf einem weißen Teller serviert, wobei eine Scheibe abgetrennt ist. Gabeln und ein Tortenheber liegen daneben.

Welche Äpfel für eine Tarte Tatin?

Die Wahl der richtigen Äpfel ist entscheidend für eine gute Tarte Tatin. Ich habe schon den Fehler gemacht, einfach irgendeine Sorte zu nehmen und am Ende hatte ich statt schön gebackenen Stücken nur Apfelkompott auf dem Teig… zwar essbar, aber nicht wirklich appetitlich!

Du brauchst also eine Sorte, die beim Backen gut hält und ausreichend aromatisch ist. Hier sind die von mir empfohlenen Apfelsorten:

  • Braeburn oder Elstar: Beide sind fruchtig, süß-säuerlich und aromatisch, mit einer angenehmen Festigkeit, die sie beim Backen nicht zerfallen lässt.
  • Golden Delicious: Sie sind milder im Geschmack und werden beim Backen schön weich und zartschmelzend.
  • Granny Smith: Meine Favoriten, wenn du – so wie ich – Säure liebst. Besonders perfekt, wenn du die Tarte mit einer Kugel Vanilleeis servierst!
Mehrere grüne Äpfel, einige ganz und andere geschält und entkernt, liegen auf einem hölzernen Schneidebrett mit einem Entkernungswerkzeug. Die Schalen und das Kerngehäuse sind auf dem Brett verstreut.

Der beste Teig für eine Tarte Tatin

Ich mache meine Tarte Tatin am liebsten mit Mürbeteig, er ist blitzschnell zubereitet und behält beim Backen eine schöne Form. Außerdem liebe ich den Kontrast zwischen den zart schmelzenden Äpfeln und dem leicht krümeligen Teig. Das ist es, was für mich den ganzen Charme dieses Desserts ausmacht.

Auch sehr gut funktioniert eine Tarte Tatin mit Blätterteig. Wenn du Zeit hast, bereitest du den Teig selber zu oder du kaufst einen fertigen Blätterteig, wenn es schneller gehen muss.

5 Tipps für die perfekte Tarte Tatin

Oft sind es die kleinen Details, die entscheidend sind – denn eigentlich ist das Rezept gar nicht schwer. Mit diesen Tipps gelingt dir die Tarte Tatin perfekt!

  • Karamell: Pass gut auf! Der Karamell soll goldbraun sein, nicht zu dunkel. Sobald er diese Farbe erreicht hat, nimm die Pfanne sofort vom Herd, sonst wird er schnell zu dunkel und bitter.
  • Äpfel schneiden: Am besten ist es, die Äpfel nur zu halbieren und das Kerngehäuse zu entfernen. So behalten sie eine schöne Form und sehen auf der Tarte dekorativ aus.
  • Äpfel vorkochen: Lass die Apfelhälften enige Minuten im Karamell köcheln. So werden sie weich und zart, ohne zu zerfallen. Wichtig: nur kurz vorgaren, sonst wird es Apfelkompott.
  • Zusammensetzen: Ordne die Äpfel dicht an dicht in der Form an. Auch wenn es fast keinen Platz mehr gibt, sehr dicht belegen: Sie schmelzen beim Backen immer ein wenig.
  • Die Tarte wenden: Nach dem Backen 3–4 Minuten ruhen lassen. Dann die Form mit einem schnellen, sicheren Schwung stürzen. So läuft der Karamell nicht weg und die Tarte bleibt schön in Form.

Rezeptkarte

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Tarte Tatin mit Äpfeln: das einfache Originalrezept

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 5 Minuten
Tarte Tatin, wie ich sie mag: schmelzende Äpfel, goldgelbes Karamell und ein knuspriger Teig, wie man ihn sich wünscht.
Une tarte tatin aux pommes caramélisées est servie sur une assiette blanche, surmontée de deux boules de glace. Des fourchettes et un ustensile de service se trouvent à proximité sur la table.
Portionen 6
Calories 515 kcal
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Kochutensilien

  • 1 Gusseiserne Pfanne (circa 24 cm) oder
  • 1 Kuchenform 24-26 cm mit hohem Rand

Zutaten
  

Selbstgemachter süßer Mürbeteig

  • 200 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL kaltes Wasser falls nötig

Füllung

  • 6 Äpfel Granny Smith, Braeburn oder Honey Crunch
  • 120 g Zucker
  • 50 g Butter in Würfeln

Anleitungen
 

  • Mehl, Salz und Butter in einer Schüssel mischen, bis eine sandige Textur entsteht. Eigelb und kaltes Wasser zugeben und zu einem homogenen Teig verkneten.
  • Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank aufbewahren.
  • Den Backofen auf 160 °C (Umluft) oder 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  • Die Äpfel schälen, entkernen und halbieren.
    Mehrere grüne Äpfel, einige ganz, andere geschält und entkernt, liegen auf einem hölzernen Schneidebrett mit einem Entkernungswerkzeug. Die Schalen und das Kerngehäuse sind auf dem Brett verstreut.
  • Den Zucker gleichmäßig in einer Pfanne verteilen und bei mittlerer Hitze ohne Rühren erhitzen, bis er zu schmelzen beginnt und eine goldene Farbe annimmt (6-8 Min.). Umrühren und schmelzen lassen, bis er karamellisiert.
    Kristallzucker, der in einem blauen Dutch Oven auf dem Herd schmilzt und goldbraun wird.
  • Die Butterwürfel dazugeben und kräftig rühren, bis ein glatter Karamell entsteht.
    In einem blauen Topf auf einem Kocher befindet sich blubberndes Karamell, in dem mehrere Butterstücke schmelzen.
  • Die Apfelhälften hinzufügen und mit Karamell überziehen. 10-15 Minuten bei geringer Hitze unter regelmäßigem Rühren kochen lassen, bis die Äpfel leicht zu schmelzen beginnen und Saft abgeben.
    Halbierte und geschälte Äpfel köcheln in einem blauen Topf auf einem Induktionskochfeld.
  • Den Mürbeteig etwas größer als die Tarteform kreisförmig ausrollen.
    Ein rundes Blatt ausgerollten Teigs auf einer bemehlten Marmorarbeitsplatte mit einem Messer und einem Glas Mehl im Hintergrund.
  • Die Apfelhälften dicht an dicht mit der gewölbten Seite nach unten auf den Boden der Form legen. Den restlichen Karamell darüber verteilen.
    Halbierte Äpfel, die vom Kerngehäuse befreit und mit einer braunen Flüssigkeit gefüllt waren, wurden in einer schwarzen gusseisernen Pfanne auf einer weißen Marmorfläche angerichtet.
  • Die Äpfel mit dem Teig bedecken und den Teigrand entlang der Seitenwände der Form unter die äußeren Äpfel bringen.
    Ungebackener Kuchenteig, der in einer schwarzen gusseisernen Pfanne auf eine weiße Marmorfläche gepresst wird.
  • 45-50 Minuten im Ofen backen, bis der Teig goldbraun und fest ist.
    Ein goldbrauner Cobbler mit einer strukturierten, gewölbten Kruste, gebacken in einer schwarzen gusseisernen Pfanne auf einer hellen Marmoroberfläche.
  • 3-4 Minuten außerhalb des Ofens ruhen lassen, damit der Karamell fester wird (Achtung: Nicht länger, sonst bleiben die Äpfel an der Form kleben). Den Teig vorsichtig vom Rand lösen, einen Teller auf die Form legen und mit einem Ruck schnell umdrehen. Sofort oder noch leicht erwärmt mit einer Kugel Vanilleeis servieren.
    Eine Tarte Tatin mit karamellisierten Äpfeln und zwei Kugeln Eis wird auf einem weißen Teller serviert, daneben liegen ein Tortenheber, Gabeln und Servietten.

Notizen

Wenn du wenig Zeit hast, bereite die Tarte so vor, dass du den Teig auf die vorbereiteten Äpfel legst und stelle die ganze Form dann kalt. Du musst die Tarte dann vor dem Servieren nur noch 45-60 Minuten backen. Als Beilage genügt sie sich weitgehend selbst! Ich finde aber, dass es nichts besseres gibt, als sie mit etwas frischer, hausgemachter Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis zu servieren!

Nährwerte

Calories: 515kcal | Carbohydrates: 79g | Protein: 5g | Fat: 22g | Saturated Fat: 13g | Polyunsaturated Fat: 1g | Monounsaturated Fat: 6g | Trans Fat: 1g | Cholesterol: 81mg | Sodium: 239mg | Potassium: 247mg | Fiber: 5g | Sugar: 47g | Vitamin A: 763IU | Vitamin C: 8mg | Calcium: 26mg | Iron: 2mg
Schon ausprobiert?Tagge @la.cuisine.de.geraldine auf Instagram und sag mir wie es war!

Wie serviert man eine Tarte Tatin am besten?

Eines sollte man wissen: Die Tarte Tatin schmeckt frisch aus dem Ofen auf jeden Fall am besten. Leider ist dieses Dessert aufgewärmt nicht mehr so gut.

Mein Tipp: Wenn du die Tarte Tatin doch im Voraus zubereiten willst, mach sie bis zu dem Schritt, an dem du den Teig auf die Äpfel legst, und stell die Form dann in den Kühlschrank. Du musst sie später nur noch 45–60 Minuten vor dem Servieren in den Ofen schieben.

Auf einem weißen Teller wird eine Tarte Tatin mit karamellisierten Äpfeln serviert, die mit einer Kugel Vanilleeis belegt ist. Einige Scheiben fehlen, und eine Gabel und eine Serviette liegen daneben.

Die herzhafte Variante: Da ich ein großer Fan von Tarte Tatin bin, bereite ich auch oft eine herzhafte Version für eine schnelle und gesunde Mahlzeit zu. Je nach Jahreszeit variiere ich die Zutaten: Lauch, Karotten, Zwiebeln, Zucchini… Hier findest du meine 7 Ideen für herzhafte Tatin-Tartes!

FAQ rund um die Tarte Tatin

Wann sollte man eine Tarte Tatin stürzen?

Am besten wartest du nach dem Backen etwa 3–4 Minuten. In dieser Zeit kann der Karamell leicht stocken, und die Tarte lässt sich einfacher stürzen, ohne dass der Karamell davonläuft. Warte aber nicht zu lange, sonst kleben die Äpfel an der Form fest.

Welche Form eignet sich für eine Tarte Tatin?

Am besten eignet sich eine gusseiserne Form! Auch eine ofenfeste Tarteform oder eine Metallform mit hohem Rand (ca. 24 cm) ist gut geeignet.

Kann eine Tarte Tatin am Vortag zubereitet werden?

Nicht wirklich. Wenn du es wagen willst, befolge meinen Rat weiter oben: Bereite deine Tarte bis zum Zusammensetzen vor (die Äpfel mit dem rohen Teig belegen). Dann kühl aufbewahren (maximal 48 Stunden) und erst kurz vor dem Servieren backen. Du kannst die übrig gebliebene Tarte später immer noch im Backofen bei 150 °C wieder aufwärmen. Das Ergebnis wird aber nie das gleiche sein, wie eine frisch gebackene Tarte Tatin.

Warum gibt meine Tarte Tatin Wasser ab?

Oft liegt es an den Äpfeln: Wenn sie sehr saftig sind, geben sie beim Backen Flüssigkeit ab. Wähle lieber feste Sorten und lass dein Karamell gut eindicken, bevor du den Teig auflegst.

Sollte man Tarte Tatin kalt oder warm essen?

Am besten genießt du Tarte Tatin warm, direkt nach dem Backen. Dann sind die Äpfel noch weich und saftig, und der Karamell hat genau die richtige Konsistenz. Kalt schmeckt sie zwar auch, aber sie verliert viel von ihrem besonderen Charme. Wenn du die Wahl hast: immer frisch und lauwarm servieren, gerne mit Vanilleeis oder etwas Schlagsahne (Chantilly auf Französisch).

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