Madeleines Rezept – französisch & einfach

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Vorbereitung: 10 Minuten
Zubereitung: 10 Minuten
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Heute zeige ich dir mein Lieblingsrezept für weiche, fluffige französische Madeleines. Sie sind herrlich aromatisch und ganz einfach nachzubacken. Und das Beste: Ich verrate dir meinen Geheimtrick für die typische Beule, die echte Madeleines so besonders macht. Ein kleines Stück Frankreich, direkt aus dem Ofen!

Eine Metallplatte mit goldenen Madeleines, jede mit einem charakteristischen gewölbten Zentrum, die auf einer weißen Oberfläche abkühlen.

Was sind Madeleines?

Madeleines sind kleine, muschelförmige Sandkuchen aus Frankreich. Außen sind sie goldbraun, innen weich und saftig, und bekannt für ihre typische „Beule“, der sich beim Backen bildet.

Ursprünglich stammen sie aus der Region Lothringen, genauer gesagt aus der Stadt Commercy. In ganz Frankreich sind Madeleines heute berühmt, auch dank Marcel Prousts Buch Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Darin taucht er eine Madeleine in Tee, was eine Welle von Kindheitserinnerungen auslöst. Seitdem stehen Madeleines als Symbol dafür, wie Essen starke Gefühle und Erinnerungen wecken kann.

Eine Madeleines-Form enthält acht goldene Madeleines, die mit Puderzucker bestäubt sind. In der Nähe befinden sich Blumen, Zitronenscheiben, ein Buch, eine Serviette und eine kleine Schüssel mit Marmelade.

Über das Madeleine-Rezept

Es hat eine Weile gedauert, bis ich das perfekte Rezept gefunden habe – leicht, aromatisch und mit der typischen schönen „Beule“. Aber jetzt, wo ich es habe, gelingen sie jedes Mal perfekt.

Lies dir unbedingt meine Tipps am Ende durch, damit du die häufigsten Fehler vermeiden kannst.

4.5 von 28

Madeleines Rezept – französisch und einfach

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Temps de repos (facultatif) 2 Stunden
Mein Rezept für weiche, fluffige französische Madeleines mit der typischen Beule und ganz einfach zu backen!
Eine Metallplatte mit goldenen Madeleines, jede mit einem charakteristischen gewölbten Zentrum, die auf einer weißen Oberfläche abkühlen.
Portionen 15 Madeleines
Calories 130 kcal
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Kochutensilien

  • 1 Madeleines-Backorm aus Metall

Zutaten
  

  • 2 Eier Größe M
  • 100 g Zucker
  • 1 EL flüssiger Honig z.B.: Akaziehonig
  • 150 g Weizenmehl Typ 450 oder 550
  • 125 g Butter geschmolzen und leicht abgekühlt
  • 1 TL Backpulver ca. 5 g
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Orangenblütenwasser oder abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Anleitungen
 

  • Eier, Zucker und Honig in einer Schüssel aufschlagen, bis die Mischung hell und schaumig wird.
    Ein Metallschneebesen in einer Glasschüssel mit geschlagenen Eiern, mit Eierschalen in einer kleinen Schale im Hintergrund auf einer Marmorfläche.
  • Mehl, Backpulver und Salz vorsichtig unterheben, nicht zu lange rühren.
    Eine Person verwendet einen schwarzen Spatel, um einen glatten, cremigen Teig in einer klaren Glasschüssel auf einer weißen Arbeitsplatte zu rühren.
  • Die geschmolzene Butter langsam einarbeiten, bis der Teig glatt ist. Mit Orangenblütenwasser oder Zitronenschale aromatisieren.
    Eine Hand rührt mit einem schwarzen Spatel gelben Kuchenteig in einer Klarglasschüssel auf einer weißen Arbeitsplatte.
  • Den Teig abgedeckt mindestens 1 Stunde kalt stellen, idealerweise über Nacht.
  • Backofen auf 220 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Madeleines-Backform fetten und bemehlen.
    Ein Madeleine-Backblech mit muschelförmigen Formen wird mit Mehl bestäubt und leicht eingefettet, bereit für den Teig.
  • Den Teig zu 3/4 einfüllen.
    Ein Metalltablett mit zwölf ovalen Formen, die mit ungebackenem Teig gefüllt sind, steht auf einer Marmorarbeitsplatte.
  • Für 4 Minuten lang bei 220 °C backen, dann Temperatur auf 180 °C senken weitere 6-8 Minuten backen.
    Ein Tablett mit frisch gebackenen Madeleines mit goldbraunem Rand und gewölbter Mitte auf einer hellen Oberfläche.
  • Madeleines leicht abkühlen lassen, aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen.

Notizen

Aufbewahrung: Die Madeleines halten sich 3 bis 4 Tage, am besten in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur.
Einfrieren: Sie lassen sich sehr gut einfrieren! Einfach bei Zimmertemperatur auftauen lassen oder kurz in der Mikrowelle oder Backofen kurz erwärmen, um ihre Weichheit zurückzubekommen.

Nährwerte

Calories: 130kcal | Carbohydrates: 14g | Protein: 2g | Fat: 7g | Saturated Fat: 4g | Polyunsaturated Fat: 0.4g | Monounsaturated Fat: 2g | Trans Fat: 0.3g | Cholesterol: 40mg | Sodium: 95mg | Potassium: 21mg | Fiber: 0.3g | Sugar: 7g | Vitamin A: 240IU | Calcium: 11mg | Iron: 1mg
Schon ausprobiert?Tagge @la.cuisine.de.geraldine auf Instagram und sag mir wie es war!

Madeleines: Meine Tipps für eine schöne Hügel-Form!

Der Temperaturschock, das wahre Geheimnis!

Das Geheimnis für eine schöne Erhebung auf deinen Madeleines ist der Temperaturschock. Er sorgt für den typischen Druck in der Teigmitte und lässt sie schon in den ersten Minuten im Ofen plötzlich aufgehen. Warum das so ist: Wenn der gut gekühlte Teig in den sehr heißen Ofen kommt, wird der Rand sofort fest, während das Innere -noch kalt- deutlich länger braucht, um warm zu werden. Das Ergebnis: Der Dampf bleibt für einen Moment im Teig eingeschlossen, was diesen charakteristischen vertikalen Auftrieb erzeugt.

Damit das klappt, empfehle ich dir diese drei Tipps:

  • Den Teig ruhen lassen: Ich lasse den Teig mindestens 2 Stunden im Kühlschrank, am liebsten aber über Nacht. Wenn es schnell gehen muss, mache ich 20 Minuten im Kühlschrank + 10 Minuten im Gefrierfach. Und wenn -wie es mir im Sommer oft passiert- sich der Teig beim Einfüllen in die Form wieder erwärmt (er wird dann glänzend), zögere nicht, das Blech vor dem Backen noch einmal für 30 Minuten bis 1 Stunde zu kühlen.
  • Zweistufiges Backen: Um diesen Temperaturschock auszulösen, backe ich die Madeleines zunächst 4 Minuten bei 220 °C , dann senke ich die Temperatur auf 180 °C und backe sie weitere 6 bis 8 Minuten, bis sie schön goldbraun sind. Diese Methode lässt die Ränder schnell fest werden, während das Innere des Teigs allmählich aufgehen kann.
  • Die richtige Backform: Ich habe viele Formen ausprobiert, aber seit ich eine Metallform verwende, ist das Ergebnis viel besser: Die Madeleines backen gleichmäßiger, die Hügel bilden sich schöner und die Ränder bräunen perfekt.

Wichtig! Während des Backens die Ofentür niemals öffnen, sonst entweicht die Hitze und die Hügel können einfallen.

Eine Hand, die eine einzelne Madeleine hält, die mit Puderzucker und einem Löffel Lemon Curd garniert ist, mit einem verschwommenen Hintergrund.

Variationen: So kannst du dein Madeleines-Rezept abwandeln

Hier sind ein paar einfache Ideen, wie du das Grundrezept der Madeleines ganz nach deinem Geschmack verfeinern kannst:

  • Mit Konfitüre gefüllt: Gib etwas Teig in die Form, setze einen kleinen Löffel Konfitüre in die Mitte und bedecke sie mit etwas weiterem Teig.
  • Mit Schokoladenstückchen: Rühre sie kurz vor dem Einfüllen in den gut gekühlten Teig.
  • Mit Vanille: Ersetze das Orangenblütenwasser durch eine aufgeschnittene Vanilleschote oder 1 TL natürliches Vanilleextrakt.
  • Mit Matcha: Gib 1 TL Matcha-Pulver zum Mehl für eine Madeleines-Variante mit pflanzlichem Aroma und feiner grüner Farbe.

Häufige Fragen zum Madeleines-Rezept

Kann man das Orangenblütenwasser im Rezept ersetzen?

Ja, zum Beispiel durch: abgeriebene Orangenschale, durch Vanille oder auch etwas Rum. Wichtig ist, dass du ein Aroma wählst, das dir gefällt.

Warum bekommen meine Madeleines keine Hügel?

Oft liegt es daran, dass der Teig zu warm oder der Ofen nicht heiß genug ist. Für einen Hügel braucht es einen echten Temperaturschock. Der Teig sollte gut gekühlt sein, der Ofen vollständig vorgeheiztt und das zweistufige Backen nicht vergessen.

Kann man selbstgemachte Madeleines einfrieren?

Ja, lasse sie vollständig abkühlen und friere sie in einem gut verschlossenen Beutel ein. Du kannst sie später einige Minuten im Ofen aufwärmen, damit sie wieder weich werden und frisch schmecken,

Wohran erkenne ich, ob die Madeleines fertig gebacken sind?

Sie müssen an den Rändern schön goldbraun sein, sich leicht elastisch anfühlen und eine gut geformte Hügelform haben. Wenn du ein Messer in die Mitte stichst, sollte es trocken herauskommen.

Wie lassen sich Madeleines gut aus der Form lösen?

Lass sie einige Minuten in der Form abkühlen, bevor du sie vorsichtig herausnimmst. Wenn deine Form gut gebuttert und bemehlt ist (oder eine hochwertige Antihaftbeschichtung hat), lösen sie sich ganz einfach.

Welches Backprogramm eignet sich am besten für Madeleines?

Verwende am besten Ober-/Unterhitze (keine Umluft) so backt der Teig gleichmäßig und die Hügel können sich optimal entwickeln.

Welches Mehl sollte ich für Madeleines verwenden?

Ein Weizenmehl Typ 405 oder 550 ist ideal. Es ergibt einen leichten, luftigen Teig, genau richtig für weiche und zarte Madeleines.

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11 Kommentare

  1. 5 Stern
    Habe sie erstmals und mit Margarine zubereitet, weil Butter für mich nicht so gut verträglich ist: Ergebnis: Beule gekommen, schmecken wunderbar!
    Danke für die Tips!

    1. 1 Stern
      Hab das Rezept das erste mal ausprobiert.
      Leider stimmt es nicht mit der Beule.
      Hab den Teig über Nacht in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Morgen das Rezept weitergemacht.
      Aber leider funktioniert es nicht. Madeleines sind nur aufgegangen kam aber keine Beule.
      Schade!

      1. Danke, Anne, für Deine Rückmeldung. Wenn die Madeleines aufgegangen sind, haben sie auf jeden Fall die weich-zarte Textur, die sie ebenfalls einzigartig macht und auch die richtige Form. Geschmacklich sind sie perfekt so. Sicher stellt sich beim nächsten Ausprobieren auch alles weitere ein. Weiterhin viel Erfolg und bon appétit, Géraldine

      2. Ist es Ihr Ernst sich deswegen Sorgen zu machen?! Ich kann mir kaum vorstellen, dass zur Entstehungszeit (18. Jh.) dieses Gebäckes so ein alberner Buckel die Madeleines verunziert hat. Kommt mir so vor, als ob bei einer perfekt gebratener, saftigen Ente die Knochen der Star sein sollten… (Meine Madeleines haben einen gesunden Rücken ohne Buckel und einen feinen Geschmack.)