Béchamelsauce selber machen – einfacher als du denkst!
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So wird Béchamelsauce in Frankreich gekocht: schlicht, cremig und genau so, wie man sie zu Hause macht. Sie war die erste Sauce, die ich wirklich sicher konnte – und ich rühre sie seit Jahren selbst, weil sie viel einfacher ist, als viele denken. In diesem Rezept zeige ich dir worauf es ankommt, damit auch deine Béchamelsauce samtig wird und immer gelingt.
In diesem Artikel
- Meine 5 Tipps, damit Béchamelsauce garantiert gelingt !
- Mein Rezept für Béchamelsauce
- Diese Zutaten gehören in eine klassische Béchamelsauce
- Keine Angst vor der Mehlschwitze – darauf kommt es wirklich an
- So erkennst du, wann Béchamelsauce perfekt ist
- Wofür ich Béchamelsauce verwende – und wann sie passt
- Variationen der Bechamel: Eine Sauce – unendliche Möglichkeiten!
- FAQ : Bechamelsauce
Meine 5 Tipps, damit Béchamelsauce garantiert gelingt!
Viele haben Sorge vor Klümpchen bei Béchamelsauce. Und mir ging es lange auch so. Dabei braucht das französische Grundrezept keine besonderen Kenntnisse, sondern nur etwas Aufmerksamkeit. Mit den folgenden 5 Tipps gelingt meine selbst gemachte Sauce immer:
- Mehlschwitze gut trocknen lassen: Die Mehlschwitze ist einfach Butter und Mehl zu gleichen Teilen. Beides kommt zusammen in den Topf und wird bei mittlerer Hitze ein paar Minuten erhitzt. Wichtig ist, dass du die Basis der Sauce langsam rührst und nicht bräunen lässt.
- Gekühlte Milch verwenden: Ich habe festgestellt, dass die Sauce gleichmäßiger bindet, schneller eindickt und deutlich weniger Klumpen entstehen.
- Milch nach und nach einrühren: Beginne zunächst mit wenig Milch, verrühre sie gut mit dem Mehl, und gieße dann den Rest langsam hinzu. Klümpchen gibt’s keine, solange du kräftig rührst.
- Geduld bewahren: Das ist das Geheimnis für eine glatte, cremige Textur und ich verspreche dir: Es dauert nur wenige Minuten!
- Frischhaltefolie: Damit sich keine unschöne Haut auf der Sauce bildet, lege die Folie direkt nach dem Kochen direkt auf die Oberfläche der Sauce.
Mein Rezept für Béchamelsauce
Béchamelsauce einfach gemacht – mein bestes Grundrezept
Zutaten
- 250 ml Milch kalt
- 25 g Butter
- 25 g Mehl
- 1 Prise Muskatnuss gerieben
- Salz und Pfeffer
Anleitungen
- Die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen.
- Das Mehl hinzufügen und mit dem Schneebesen so lange rühren, bis sich eine weiße Mehlschwitze bildet.
- Füge zunächst 2 Esslöffel Milch hinzu und verquirle sie, bis die Milch vollständig eingearbeitet ist. Nach und nach die restliche Milch unter ständigem Rühren einfließen lassen, um Klumpen zu vermeiden.
- Die Sauce etwa 5-7 Minuten unter gelegentlichem Rühren kochen, bis sie eindickt. Mit Meersalz, schwarzem Pfeffer und einer Prise Muskatnuss würzen.
Video
Notizen
Nährwerte
Diese Zutaten gehören in eine klassische Béchamelsauce
Die klassische französische Béchamelsauce besteht aus drei einfachen Grundzutaten:
- Butter: In Frankreich wird ganz selbstverständlich mit normaler Butter gekocht – nichts Besonderes, aber in guter Qualität, denn sie bildet die geschmackliche Basis der Sauce.
- Mehl: In Deutschland greife ich zu Weizenmehl Type 405, in Frankreich entspricht das T45 oder T55. Es bindet zuverlässig, ist geschmacksneutral und sorgt für eine schöne, helle Farbe. Von Vollkornmehl solltest du hier lieber die Finger lassen.
- Milch: Meiner Erfahrung nach eignet sich Vollmilch mit 3,5 % Fett am besten. Sie macht die Sauce cremiger und runder im Geschmack. Wichtig ist außerdem, dass die Milch bei der Zubereitung kalt ist.
Neben Butter, Mehl und Milch stehen noch Salz, Pfeffer und Muskatnuss auf der Zutatenliste. Mehr braucht es nicht. Keine Sahne, kein Käse – in der französischen Küche bleibt das Grundrezept schlicht.
Keine Angst vor der Mehlschwitze – darauf kommt es wirklich an
Ich beobachte bei der Mehlschwitze die meisten Fehler. Sie ist aber auch der entscheidende Moment, ob die Sauce gelingt oder nicht. Dabei ist sie ganz einfach, wenn man weiß, worauf es ankommt:
- Butter und Mehl müssen sich im Topf verbinden, ohne Farbe anzunehmen.
- Das Mehl sollte dennoch kurz anschwitzen, damit es seinen mehligen Geschmack verliert.
- Die Mehlschwitze darf nicht dunkel werden, da die selbst gemachte Sauce ansonsten nicht elegant und mild wie der französische Klassiker schmeckt.
Das Ziel ist also eine helle Mehlschwitze, die dann im nächsten Schritt zu einer hellen Sauce wird.
So erkennst du, wann Béchamelsauce perfekt ist
Die perfekte Béchamelsauce erkennst du nicht an einer Zeitangabe – sondern an ihrer Konsistenz. Sie ist fertig, wenn sie:
- cremig vom Löffel fließt
- leicht andickt, ohne zäh zu wirken
- keine Klümpchen hat
- mild und ausgewogen schmeckt
Ein einfacher Test: Ziehe mit dem Finger eine Linie über den Löffelrücken. Bleibt die Spur kurz sichtbar, ist die Konsistenz ideal.
Ist sie zu dick? Ein kleiner Schluck warme Milch hilft.
Ist sie zu dünn? Einfache noch etwas köcheln lassen.
Wofür ich Béchamelsauce verwende – und wann sie passt
Die meisten meiner Freunde und Freundinnen haben die Béchamelsauce bei der Zubereitung ihrer ersten Lasagne entdeckt. Ich kenne die Sauce bereits seit meiner Kindheit, weil sie in Frankreich in so vielen Gerichten vorkommt. Für mich gehört sie zu:
- Croque Monsieur und Croque Madame
- Gratins wie meinem geröstetes Blumenkohlgratin
- Aufläufen
- Gemüsegerichten
Variationen der Bechamel: Eine Sauce – unendliche Möglichkeiten!
Béchamelsauce ist die Basis vieler klassischer französischer Saucen. Hier sind die bekanntesten und die die ich häfuger verwende:
- Käsesauce (Sauce Mornay): 100 g geriebenen Käse (z. B. Gruyère) in die heiße Sauce rühren.
- Senf-Béchamel: 2 EL Senf unterheben – passt perfekt zu Fisch oder Eiern.
- Kräuter-Béchamel: Mit frischer Petersilie, Schnittlauch oder Dill verfeinern.
- Vegane Option: Einfach Margarine und ungesüßte Hafermilch verwenden.
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FAQ : Bechamelsauce
Keine Panik. Ein Schneebesen hilft oft schon weiter. Falls sie trotzdem nicht glatt wird, kannst du sie kurz mit einem Stabmixer pürieren. Das rettet fast jede Sauce.
Ja. Du kannst sie im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Wichtig ist, sie direkt mit Frischhaltefolie abzudecken, sodass die Folie die Oberfläche berührt. So bildet sich keine Haut. Beim Erwärmen für die perfekte Konsistenz eventuell etwas Milch einrühren.
Gut verschlossen hält sie sich 3–4 Tage im Kühlschrank.
Ja, das ist möglich. Beim Auftauen kann sich die Konsistenz leicht verändern, aber durch kräftiges Rühren oder kurzes Mixen wird sie wieder glatt.
Du kannst Weizenmehl problemlos durch Reismehl, Maisstärke oder eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Auch hier ist wichtig, die Flüssigkeit nach und nach einzurühren – so bleibt die Sauce schön glatt und klumpt nicht.
Zögern Sie nicht, mir einen Kommentar zu hinterlassen, ich freue mich immer darüber!
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Bonjour Johannes, merci pour ton message ! Je viens de la télécharger à nouveau 🙂
Géraldine
Vielen Dank für dieses tolle Rezept!
Ich habe die Sauce schon ein paar Mal mit anderen Rezepten zubereitet aber sie ist noch nie so gut geworden! Schmeckt super 🙂
Das freut mich, danke für die Rückmeldung Johanna. Géraldine
Tolle Rezepte, probiere ich gerne aus