Französischer Mandelkuchen (Amandier)
Der Amandier ist mein liebster französischer Mandelkuchen: ohne Mehl, nur aus gemahlenen Mandeln, saftig und von Natur aus glutenfrei. Ein einfacher Klassiker aus Frankreich, den einfach alle mögen.
Springe zu
Hier kommt mein Rezept für den Amandier, einen französischen Mandelkuchen, der dicht und saftig ist und aus 100 % gemahlenen Mandeln besteht. Wenn du den Mandelgeschmack so liebst wie ich, erinnert er dich an Mandelcreme oder an die Frangipane der berühmten Galette des Rois.
Rezeptkarte
Französischer Mandelkuchen (Amandier)
Zutaten
- 250 g gemahlene Mandeln
- 5 Eier Größe L
- 120 g Zucker
- 80 g Butter
- 60 g Crème fraîche oder Sahne, Vollmilchjoghurt oder pflanzliche Sahne
- 1/2 TL Bittermandelaroma oder normales Mandelaroma
- 1 Zitrone (nur den Abrieb)
- 50 g Mandelblättchen zum Bestreuen
Anleitung
- In einer großen Schüssel die Eier und den Zucker hell und schaumig aufschlagen. Anschließend die gemahlenen Mandeln unterrühren.
- Die Butter in der Mikrowelle auf niedriger Stufe schmelzen. Die geschmolzene Butter und die Crème fraîche zum Teig geben und alles glatt rühren.
- Das Bittermandelaroma und den Zitronenabrieb dazugeben und noch einmal verrühren.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen, glatt streichen und gleichmäßig mit den Mandelblättchen bestreuen.
- Den Kuchen 35–40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und ein Zahnstocher in der Mitte sauber herauskommt.
- Den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann aus der Springform lösen und vor dem Servieren vollständig auskühlen lassen.
Notizen
Nährwerte
Ein Mandelkuchen ohne Mehl – und von Natur aus glutenfrei
Das Schöne an diesem französischen Kuchen: Du brauchst kein Mehl. Er besteht nur aus gemahlenen Mandeln, Butter, Eiern und Zucker. So bekommst du einen Mandelkuchen ohne Mehl, dicht und saftig, den du einer glutenempfindlichen Freundin unverändert servieren kannst.
Erwarte aber hier keinen luftigen Kuchen: Es ist kein Backpulver drin, er geht im Ofen also kaum auf. Die Konsistenz ähnelt der der französischen Financiers, falls du die schon kennst.
Amandier oder Namandier? Es ist derselbe Kuchen
In manchen Regionen Frankreichs kannst du diesen Kuchen als Namandier genannt finden– das kommt daher, dass die Franzosen „un amandier“ zu einem Wort verschleifen. Anderer Name, aber derselbe Kuchen, dasselbe Rezept.
Die Zutaten (und wodurch du sie ersetzen kannst)
Hier ein paar Tipps, falls du etwas anpassen musst:
- Gemahlene Mandeln: Ich nehme gekaufte, du kannst sie aber auch selbst machen, indem du blanchierte Mandeln mahlst.
- Zucker: weiß, braun oder Rohrzucker, ganz wie du magst.
- Butter: geschmolzen für dieses Rezept. Für eine laktosefreie Version ersetzt du sie durch Öl, zum Beispiel Olivenöl (rechne 80 g Öl auf 100 g Butter).
- Crème fraîche: Sie hält den Kuchen saftig. Für eine leichtere Version kannst du griechischen Joghurt nehmen.
- Bittermandelaroma: nur ganz wenig, es ist intensiv. Ein Schuss Rum passt auch.
- Mandelblättchen: obendrauf, für etwas Biss.
Woran erkennst du, dass dein Amandier fertig ist?
Hier ist das Ziel: den Kuchen aus dem Ofen zu nehmen, wenn er gerade durch ist, aber nicht länger, damit er saftig bleibt und nicht trocken wird. Ein paar Anhaltspunkte:
- Die Form: Nimm eine Springform mit 20 cm Durchmesser, damit der Kuchen schön hoch wird. Weil er gehaltvoll ist, reicht er für 6 bis 8 Stücke.
- Die Backzeit: Prüfe den Kuchen 5 Minuten vor dem Schluss. Stichst du mit der Messerspitze in die Mitte, muss sie sauber herauskommen.
- Die Ruhezeit: Danach den Kuchen auf einem Gitter auskühlen lassen, bevor du ihn aus der Form löst.
So bewahrst du den Mandelkuchen auf
Dieser französische Mandelkuchen hält sich 5 Tage, abgedeckt, bei Zimmertemperatur. Einfrieren geht auch gut: abgekühlt einwickeln und an der Luft auftauen lassen.
FAQ – Amandier
Ich esse ihn am liebsten bei Zimmertemperatur, denn dann ist er am saftigsten. Solange er noch warm ist, ist er etwas zerbrechlich und lässt sich schlechter schneiden.
Das liegt fast immer daran, dass er zu lange im Ofen war. Prüfe ihn deshalb schon vor dem Ende der Backzeit, und lass die Crème fraîche auf keinen Fall weg, denn sie hält ihn saftig.
Ja, das kannst du gut machen. Am nächsten Tag schmeckt er sogar besser, weil das Mandelaroma dann richtig durchgezogen ist.
4 Kommentare
Merveilleux! J’aime ce gateau delicieux. Merci, chère Géraldine pour partage ces délices d’amande!
Sehr feiner, eleganter Kuchen!
Hinterlasse einen Kommentar